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OntoGov

Konfiguration einer ontologiefähigen E-Gov-Dienstleistung

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Ausgangslage
Vor dem Start des Projektes fokussierten E-Government-Initiativen auf das Front-Office, das die Schnittstelle für Bürger und Unternehmen darstellt. Um jedoch erfolgreich zu sein, sollten E-Government-Initiativen nicht nur eine Modernisierung des Front-Office anstreben, sondern ihre Aufmerksamkeit vor allem auch der Optimierung, Neuorganisation und Unterstützung der Back-Office-Prozesse in den öffentlichen Verwaltungen schenken, die E-Government-Dienste für Bürger leisten. Darüber hinaus sollten Massnahmen ergriffen werden, um den Verlust der kritischen Wissensressourcen während des Lebenszyklus der e-Government-Dienste zu begrenzen.

Ziel
Das übergeordnete Ziel von OntoGov war die Entwicklung, das Testen und die Validierung einer  semantisch angereicherten (ontologiefähigen) Plattform, die die einheitliche Zusammensetzung, Neukonfiguration und Weiterentwicklung der e-Government-Dienste erleichtern sollte. Im Juli 2006 wurde OntoGov erfolgreich abgeschlossen. Finanziert wurde das Projekt durch die Europäische Union und das Schweizer Staatssekretariat für Bildung und Forschung.

Lösung
In Zusammenarbeit mit der Schweizer Bundeskanzlei, die für die Webseite www.ch.ch zuständig ist, definierten wir für den Lebenszyklus des E-Government-Services eine generische Ontologie auf hohem Niveau, die alle Phasen von Definition und Entwurf bis zur Umsetzung und Neukonfiguration von E-Government-Diensten abdecken sollte. Wir entwickelten eine semantisch angereicherte Plattform, die öffentliche Verwaltungen dazu befähigt, die Prozesse ihrer E-Government-Service-Angebote auf verschiedenen Ebenen der Abstraktion zu modellieren, auf einfache und konsequente Weise ihre E-Government-Dienste neu zu konfigurieren und die Bereitstellung von E-Government-Diensten für Bürger und Unternehmen mit Wissen anzureichern.

Kontakt
Prof. Dr. Knut Hinkelmann

Informationen für:
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