Projekte
Evolutionary Computing für Ressourcenoptimierung
Agilität in der Softwareentwicklung
Aspektorientierte Programmierung
OpenDINO
Optimierungsverfahren bilden in zahlreichen Disziplinen und Anwendungsbereichen die Grundlage für die Verbesserung von Prozessen und die Einsparung von Ressourcen. Aufgrund der Unterschiedlichkeit von Optimierungsproblemen und Anwendungsszenarien ist es dabei notwendig, auf ein Portfolio unterschiedlicher und anpassbarer Verfahren zurückgreifen zu können.
Seit mehr als drei Jahren wird eine entsprechende Optimierungstoolbox (OpenDINO) an der Hochschule für Wirtschaft (IWI) und an der Hochschule für Technik (ITFE) als Open Source Software angewendet und weiterentwickelt. OpenDINO wird in der Lehre (MSc Business Information Systems) und in einigen KTI-Projekten eingesetzt. Die Software umfasst Such- und Optimierungsverfahren wie zum Beispiel das Simplex-Verfahren, genetische Algorithmen, Evolutionsstrategien in verschiedenen Varianten, Verfahren aus dem Bereich der Swarm Intelligence wie Ant Colony Optimization, Methoden zur Mehrzieloptimierung, mehrere Verfahren aus dem Bereich der neuronalen Netze sowie Visualisierungstechniken. Neben der Analyse von Daten, etwa im Gebiet der Mustererkennung, können schwierige Probleme aus dem Bereich der nichtlinearen und der kombinatorischen Optimierung gelöst werden.
ASTRA
ASTRA ist ein webbasiertes Instrument zur strategischen Planung der Personalressourcen. ASTRA unterstützt Grossunternehmen dabei, rechtzeitig auf erforderliche quantitative und qualitative Personalanpassungen vor dem Hintergrund ihrer organisationsdemografischen Entwicklungen zu reagieren, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten. Die Anforderungen an eine strategische Personalplanung und das unterstützende webbasierte Instrument werden gemeinsam mit betroffenen Unternehmen erarbeitet. Folgende Funktionalitäten unterstützen die strategische Personalplanung in quantitativer und qualitativer Hinsicht:
- Darstellungen und Analysemöglichkeit der Ist-Situation der Personalstruktur (z.B. FTE, Anzahl Mitarbeitende, Altersstruktur, Geschlechterverteilung, Kompetenzen, Personalrisiken für zu definierende Bereiche (Gesamtunternehmen, Standorte, Abteilungen etc.))
- Erfassen und Darstellen des zukünftigen Personalbedarfs (Soll) für kurz-, mittel- und langfristige Zeitspannen in quantitativer und qualitativer Hinsicht für zu definierende Bereiche
- Die Ist-Situation kann mit der Soll-Situation abgeglichen werden (GAP-Analyse). Dabei werden die Entwicklungen bei den Altersstrukturen und die damit verbundenen Abgänge berücksichtigt.
- Mögliche zu ergreifende Massnahmen wie Veränderung in der Rekrutierungspolitik, Entlassungen, Arbeitszeitveränderungen (Kurzarbeit, Überzeit), Verschiebung von Personal zwischen Standorten etc. können kurz-, mittel- und langfristig simuliert werden und auf ihre beabsichtigte Wirkung hin überprüft werden.
Infoplattform
Ziel des Projekts ist die Bereitstellung einer hochschulweiten Informationsplattform zwecks einer besseren Vernetzung der Mitarbeitenden und zur Steigerung der Effizienz einiger interner Abläufe. Insbesondere werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Forschungs- und Entwicklungsprojekten durch gezielte Information über administrative Abläufe, Möglichkeiten der Forschungsförderung und Aspekte in der Projektbearbeitung informiert. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden wird gefördert, da z. B. Suchmöglichkeiten für bestimmte Kompetenzen oder Branchenerfahrungen bereitstehen.
Die Infoplattform basiert technologisch auf einem Semantic Media Wiki. Die Entscheidung für ein Wiki-System erlaubt die einfache und dezentrale Informationseinspeisung, die in herkömmlichen Intranet-Systemen meist schwierig ist. Die speziellen semantischen Techniken erlauben darüber hinaus die Nutzung strukturierter Informationen (z. B. hinsichtlich Projekten, Personen, Branchen), was Vorteile in der Informationserfassung, bei der Suche und in der Darstellung mit sich bringt.
Special Session on " Evolutionary Optimization Tools in Logistics"

