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Hintergrund/Problemstellung: Die Softwareentwicklung befindet sich im stetem Wandel. Bis in die 70er Jahre galt sie als eine wirtschaftliche Randerscheinung. Weil sie sich nicht gut mit klassischen Prozessen fassen liess, wurde in den 80er Jahren von einer Softwarekrise gesprochen. In den 90er Jahren wurde eine Softwarekrise an Hand fehlender, gut ausgebildeter Softwareentwickler vohergesagt. Anfangs 2000 kam das Platzen der Dotcom-Blase: Die Softwareentwicklung wurde scheinbar zurückgefahren. Nicht alles Objektorientierte war weiterhin per Definition gut; neue, vor allem agilere Prozesse schienen auch nicht die Lösung aller Probleme zu sein.
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Ziele: Um aufzuspüren, wo die Softwareentwicklung heute steht, wurden mehrere Aspekte der Softwareentwicklung aus vier verschiedenen Blickwinkeln untersucht: Agilität des Marktes, Agilität der Globalisierung, Agilität der Methodik und Agilität der Ausbildung.
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Ergebnisse: Das Umfeld der Softwareentwicklung ist sehr agil: Fülle bzw. Inflation an neuen Methoden und Technologien in der Softwareentwicklung. Klassische Verfahren aber nicht vergessen, denn es gibt noch einen großen Bedarf im Reengineering alter Software. Zukunft der Softwareentwicklung zu flexiblen Architekturen, Metamodellen und automatischer Codegenerierung. Punktuelle Spezialisierung auf gewisse Methoden und Technologien unumgänglich.
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Zielgruppen: Personen in der Softwareentwicklung und aus dem ICT-Management, sowie Studierende und Dozierende im Software-Engineering.
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Praxis: Der IT-Markt verschiebt sich zu kleineren, mobilen Geräten mit teilweise großen Wachstumsraten gerade im Geschäftsumfeld. Der Umsatz mit Software nimmt zu und tendiert eher zu Entertainment, Sicherheit, Business-SW, weg von Programmierumgebungen und Groupware. In der Schweiz ist die Softwareentwicklung ein kleiner, aber nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor, gerade auch durch Nicht-IT-Unternehmen. Am weltweiten Dienstleistungs-Outsourcing verdient die Schweiz (IT-Outsourcing noch offen). IT-Outsourcing ist europaweit schon ein Riesenmarkt.
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Theorie: In der Softwareentwicklung punktuelle Spezialisierung auf gewisse Methoden und Technologien unumgänglich. Ausbildung in Softwareentwicklung nicht einfach: Breit und flach? Oder punktuell und tief? Lebenslanges Lernen und Weiterbilden gerade im Software-Engineering gefordert.
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Projektstatus: abgeschlossen (2005) |
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Projektverantwortliche/Projektleitung/Ansprechpartner: Prof. Dr. Rolf Dornberger
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