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    Internationale Kooperationsvereinbarung

    Am 25. November 2011 unterzeichneten Prof. Dr. Ruedi Nützi, Direktor der Hochschule für Wirtschaft, und Prof. Paul Witt, Direktor der Hochschule öffentliche Verwaltung Kehl, am Basler Standort der Fachhochschule einen Kooperationsvertrag.
     
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    Prof. Dr. Ruedi Nützi und Prof. Paul Witt

    Beide Hochschulen sind sich einig, dass in der Durchführung gemeinsamer Projekte im Bereich von Lehre, Weiterbildung und Forschung beide Hochschulen  -bzw. Dozierende, wissenschaftlich Mitarbeitende und Studierende - von einem wertvollen Erfahrungs- und Know-how-Austausch profitieren können.

    Ein gemeinsames Projekt - „Management von Clustern und regionalen Netzwerken in der Metropolregion Oberrhein" (MRO) - steht bereits im Rahmen eines INTERREG-Projektes in der Beantragung. Die zentralen strategischen Ziele des Projekts sind die Professionalisierung der Gestaltung sowie wertschöpfende Weiterentwicklung von Clustern und Netzwerken, eine positive Beeinflussung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung in der MRO, die Professionalisierung des Clustermanagements. Gleichzeitig soll der interdisziplinäre und interkulturelle Austausch gefördert werden.

    Ein weiterer wichtiger Partner in dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bildet die Université de Strasbourg, die ebenso einen Kooperationsvertrag mit der Fachhochschule Kehl geschlossen hat.
    Aktive Clusterpolitik wird seit Mitte der 90 Jahre des letzten Jahrhunderts in allen drei Ländern als Bestandteil der Wirtschaftsförderung betrieben.

    In der Schweiz hat seit 2005 die Diskussion um Cluster und Wirtschafts­förderung stark an Bedeutung gewonnen. Der Bundesrat hat eine Analyse über die Schaffung von Clustern auf nationaler und regionaler Ebene in Auftrag gegeben und die Neue Regionalpolitik unterstützt cluster-ähnliche Projekte im Rahmen der kantonalen und kantonsübergreifenden Entwicklungsprogramme.

    Aufgrund der Förderungsaktivitäten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist deshalb davon auszugehen, dass die Zahl der Cluster und Netzwerke in der Metropolregion Oberrhein (MRO) weiter steigt. Der Bedarf nach Professionalisierung in diesem Bereich durch Aus- und Weiterbildung sowie Know-how-Aufbau aus Forschungstätigkeit ist aus der Sicht der Hochschulen zukunftsweisend.

    Die Partner aus den drei Ländern streben einen Wissenstransfer von den Hochschulen in die Netzwerke und umgekehrt sowie eine grenzüberschreitende Vernetzung von Clustern und regionalen Netzwerken in der MRO und damit eine Stärkung der Innovationskraft der Region an.
    Der innovative Charakter dieses ehrgeizigen, trinationalen Projektes zeigt sich auch in der Tatsache, dass der bereits laufende Masterstudiengang „Manager von Clustern und regionalen Netzwerken“ in Europa einmalig ist.

    Gerade die Nordwestschweiz wird vom grenzüberschreitenden Mehrwert dieser Zusammenarbeit profitieren, zum einen durch die gemeinsame Forschung im Kompetenzzentrum "Clustermanagement" und zum anderen im grenzüberschreitenden und interkulturellen Austausch im Rahmen des Masterstudienganges der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und der Université de Strasbourg sowie der durchzuführenden Weiterbildungsangebote an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

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