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Impressionen von der Podiumsdiskussion «50 Jahre Architektur studieren in Muttenz – und morgen?»

15.11.2022 im Humbug Basel. Mit Stefan Marbach, Fahny Pesenti, Jörg Stollmann, Klaus Vogt sowie den Studierenden Julian Traugott, Anna Zurbrügg , Henning Weiss und Kevin Guida. Moderation: Christina Schumacher

Danke für das grosse Interesse und die anregenden Diskussionen!!!

Wir freuen uns auf weitere mutige und diskussionsintensive Semester, die uns hoffentlich in grossen Schritten weiterbringen auf dem Weg einer zukunftsfähigen Baukultur.

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Was können wir angesichts der Herausforderungen der Gegenwart von der Geschichte unserer Architekturschule für die Zukunft mitnehmen und wie gestalten wir heute eine zukunftsfähige Architekturlehre?

Als das Institut Architektur vor 50 Jahren von einer Gruppe initiativer Basler Architekten gegründet wurde, legte es sich ein innovatives Ausbildungsprinzip zugrunde: den «fächerübergreifenden Projektunterricht». Das didaktische Konzept schlägt einen Bogen bis in die heutige Zeit, in der wieder deutlich wird, dass Architektur und Planung, um die komplexen Probleme der Gegenwart anzugehen, auf Kooperationen über Disziplinen und Gewerke hinweg und auf geteilte Expertisen angewiesen sind. Klar ist auch: Im Zentrum dieser Bemühungen muss stehen, gemeinsam ein Projekt zu entwickeln, auf das sich eine breite Palette von Beteiligten auf Augenhöhe verpflichten kann.

Heute sieht sich die Architektur mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. Neu ist das nicht. Schon in den frühen 1970er-Jahren wurde offensichtlich, dass die, lange Zeit für sicher gehaltene, Wachstumslogik der Wohlstandsjahre keine Zukunft mehr haben würde. Just 1972 wurden im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Bericht, den der «Club of Rome» dem MIT in Auftrag gegeben hatte, weltweit die «Grenzen des Wachstums» diskutiert. Derweil waren in der Schweizer Architekturwelt die Reaktionen auf die Proteste der 68er-Jahre noch in vollem Gange, die Architekturabteilung der ETH Zürich führte im Globus-Provisorium «Unterrichtsexperimente» mit horizontaleren Hierarchien und mehr studentischer Mitsprache ein. In diesem Geist verortete sich das neu gegründete Tech Muttenz mit seinem zukunftsgewandten Ausbildungsmodell.

Was können wir angesichts der Herausforderungen der Gegenwart von der Geschichte unserer Architekturschule für die Zukunft mitnehmen und wie gestalten wir heute eine zukunftsfähige Architekturlehre? Diese Fragen diskutieren wir auf dem Podium mit vier Gästen und unseren Studierenden. Eingeladen sind drei Gäste, die mit dem Institut in verschiedenen Phasen seiner Geschichte eng verbunden waren und sind; herausgefordert werden sie vom Berliner Architekturprofessor Jörg Stollmann, der uns mit seiner Aussensicht konfrontiert.

  • Der Architekt und Designer Klaus Vogt ist einer der Gründer der Schule;
  • Stefan Marbach, heute Senior Partner im Büro Herzog & de Meuron und Berater HABG, war während der 1990er-Jahre Student in Muttenz;
  • Fahny Pesenti hat nach der Jahrtausendwende studiert und war viele Jahre Assistentin, heute ist sie freie Architektin in Basel;
  • Jörg Stollmann ist Absolvent der UdK Berlin, war lange Jahre am Departement Architektur der ETH Zürich tätig und ist heute Inhaber des «Chair of Urban Design and Urbanization» an der TU Berlin;
  • ein «offener Stuhl» auf dem Podium lädt die Studierenden der verschiedenen Jahreskurse ein, ihre Perspektiven in die Diskussion um die Architekturausbildung der Zukunft einzubringen.
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