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Future Sense Projekte

Mit der Ausstellung future sense adressiert die DesignAgenda die Frage nach der Rolle und Verantwortung von Design im Diskurs um Nachhaltigkeit. Wie können Kreativität, prozessbezogenes Denken oder Ästhetik einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit einer pluralistischen, demokratischen und nachhaltigen Gesellschaft leisten? Haben Gestalterinnen und Gestaltern ein besonderes Sensorium, um die gegenwärtigen Problemstellungen sichtbar zu machen? Ist der Umgang mit ergebnisoffenen Prozessen im Entwurf eine Kompetenz, die der Komplexität der Gegenwart und den Unsicherheiten der Zukunft Rechnung trägt? Ist es die Aufgabe von Kunst- und Designschaffenden, die so genannte «grosse Transformation» zu initiieren, durchzusetzen oder vorzuleben? Versammelt sind Projekte, die sich unserem Verhältnis zur Natur, zu Materialität und Ernährung widmen, die sich mit dem Wert von Abfall und mit Produktions- und Konsumkreisläufen befassen, die Upcycling zur Maxime erklären oder den Umgang mit Diversität kritisch verhandeln.

Pflanzen gehören zu den ältesten Lebewesen überhaupt. Über Äonen hinweg haben sie immer einen Weg zu überleben gefunden. Sie sind auch in der Lage, Veränderungen durch eigene Strategien, durch die ihnen eigene Resilienz zu bewältigen. Sie können grossartige Lehrer sein in einer Welt, die von Wood-Wide Web Selbstoptimierung, 24 / 7-Verfügbarkeit und übermässigem Konsum angetrieben wird. Pflanzen sind Vorreiter bei der Zusammenarbeit mit der Umwelt.

Die Bedeutung von Technologien und techno - naturwissenschaftlichen Methoden in der Kunst für die Wahrnehmung und Ästhetik des Ökologischen.

Pfefferminze am Rheinbord, Zitronenmelisse beim Theater, Wiesensalbei gleich ums Eck – der Jardin Sauvage macht die Stadt zum Erntefeld.

Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein; Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren.

Die Couture-Kollektion Suspended Bodies That Will Never Fall oder «Schwebende Körper, die nie fallen werden» beruht auf einem Zustand der Ungewissheit, in dem die Zukunft durch ein statisches Gleichgewicht zwischen gegensätzlichen Entitäten entsteht, die noch nicht im Einklang sind. In diesem Moment werden verschiedene Entitäten wie Menschen, Kleider und Abfall zu Schwebekörpern, deren jede Bewegung erfasst wird.

Natürliche Materialien werden in der Regel zur Erzielung einer besseren Leistung modifiziert. Ich drehe nun diesen Prozess um, indem ich die Natur von Menschen gemachte Materialien verändern lasse.

Violett, orange, grün, rosa, blau, türkis und gelb leuchten die knalligen Farben von Li und Lu. Das zweiteilige Spielzeug besteht aus Lu, der Konsole und aus Li, dem Controller. Lus orange Scheibe kann sich schneller drehen als der Wind, oder langsamer als eine Schnecke; kann Richtungen wechseln, wie eine Antilope und rucken und zucken, wie ein Käfer.

Was versteht man unter «schön», wenn man nicht sehen kann? So lautete die Ausgangsfrage, deren Antwort mittels einer theoretischen Feldstudie gesucht wurde. Dabei wurde deutlich, dass die Akustik das Urteil der drei Teilnehmenden, die eine Sehbehinderung haben bzw. blind sind, stark beeinflusste.

Eine Frau mit südostasiatischen Wurzeln, ein Homosexueller aus Ex-Jugoslawien, ein schwarzer, schwuler Transmann: In einer interaktiven Installation schildern Elinor, Meloe und Pascal, wie Mehrfachdiskriminierung ihren Alltag prägt. Mit beissendem Humor und Präzision sezieren sie rassistische, sexistische, homo- und transphobe Denkmuster unserer Gesellschaft.

Migration ist eines der ältesten Themen der menschlichen Geschichte. Trotzdem fordern uns die kontroversen Haltungen und Diskurse darüber immer noch heraus. In der Schweiz beträgt der Anteil der ausländischen Bevölkerung 25 Prozent; weit mehr Personen haben zudem einen Migrationshintergrund.

Transformation industrieller Produkte durch eine Kreislaufwirtschaft

Bioabfälle gehören nicht in den Müll, sondern sollen wiederverwertet werden. Aus diesem Grund startete das Pilotprojekt Radschaft mit der Sammlung von Bioabfällen aus Privathaushalten. Sein Ziel ist, kommunale Ressourcen effizienter und nachhaltiger zu nutzen sowie den lokalen Nährstoffkreislauf durch die Kompostierung von Bioabfällen zu unterstützen.

Hyperlokales Publizieren am Beispiel Feldbergstrasse in Basel

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