Skip to main content

Times of Waste – Was übrig bleibt

Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein; Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren.

Times of Waste – Was übrig bleibt rückt das Leben eines Smartphones ins Zentrum. Die Ausstellung widmet sich einer typischen Alltagstechnologie unserer Zeit, die viele Formen von Abfall hinterlässt, angefangen bei der Gewinnung der enthaltenen Rohstoffe. Sie verfolgt die Transportwege und Recyclingrouten eines Smartphones und seiner Bestandteile, die zu Deponien und zum Schreddern, in Reparaturwerkstätten und Forschungslabors sowie zu verschiedenen Materialien und Menschen führen. Die dabei aufgezeigten lokalen wie globalen Herausforderungen werfen Fragen nach Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Elektroschrotts auf.

Das modellhafte Metall-Relikt ist Bestandteil eines multimedialen Ausstellungssettings, das im Museum der Kulturen Basel, Gewerbemuseum Winterthur, Haus zur Glocke Steckborn und in der Stedman Gallery Rutgers University-Camden New Jersey gezeigt wurde. Ab Ende Januar 2020 gastiert es im Kunstgewerbemuseum Berlin.

Interdisziplinäres Team:
Flavia Caviezel (Lead), Mirjam Bürgin, Anselm Caminada, Adrian Demleitner, Marion Mertens, Yvonne Volkart, Sonia Malpeso

Institut IXDM, SNF-Forschungsprojekt, 2018

times-of-waste.ch
objektbiografie.times-of-waste.ch

Diese Seite teilen: