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Symposium: Peter von Arx – Schrift in Plakat und Film

Design Prozesse

Symposium „Peter von Arx – Schrift in Plakat und Film“ 16. November 2018


Findet im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung statt.

Die Objekte der visuellen Kommunikation sind abhängig von einem konkreten historischen Kontext. Der historische Blick auf Arbeiten eines Grafikers, einer Grafikerin oder auf eine Ausbildungsstätte des Grafik Design fordert die Auseinandersetzung mit sozialen, kulturellen, technologischen und ökomischen Aspekten. Oft werden diese besonders deutlich im Vergleich zur aktuellen Situation. In diesem Sinn versammelt das Symposium „Design Prozesse: Peter von Arx, Schrift im Plakat und Film“ unterschiedliche Positionen rund um sein Plakat- und Filmschaffen. Neben historischen Betrachtungen, kommen ehemalige Schüler und Kollegen zu Wort. Zeitgenössische Positionen der Schriftgestaltung zeigen die anhaltende Aktualität der Schrift – Bild Relation.

Symposium-Flyer Download (PDF)

Programm 

Freitag, 16. November 2018
9:00 bis 17 : 00 Uhr, Aula Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW

08:00Kaffee
09:00Begrüssung – Prof. Michael Renner
09:15Von A nach B nach C nach D – Heinz Hiltbrunner
10:00Bedingungen im Unterricht für Film + Design – Reinhard Manz
10:45Pause
11:15“K” – The student magazine of the Basel School – Sandra Bischler
12:00Grüsse aus dem Archiv – Sarah Klein
12:45Mittagspause
13:30Type as Image – Kobi Franco
14:15Typographic Images – Ieva Zuklyte
15:00Pause
15:30Cross-Media Elements in the Posters of Peter von Arx – Dr. Invar-Torre Hollaus
16:15Schriftformen – Möglichkeiten und Qualitäten – Prof. Philipp Stamm
17:00Gesprächsrunde mit Peter von Arx, Juan Luis Cordero und Vortragenden des Symposiums – Moderation: Dr. Invar-Torre Hollaus
17:30Apéro

Adresse

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
Campus of the Arts Basel
Freilager-Platz 1, 4002 Basel

Gebäude D, Aula

Die Teilnahme ist kostenlos, das Symposium ist öffentlich, freier Eintritt

Die Ausstellung und das Symposium wurde von Peter von Arx in Zusammenarbeit mit dem Institut Visuelle Kommunikation HGK FHNW, Leslie Kennedy, Prof. Philipp Stamm und Prof. Michael Renner realisiert.

Mit freundlicher Unterstützung von:
MEMORIAV www.memorav.ch
SGDTR www.sgdtr.ch

Vortragende

SANDRA BISCHLER
Has studied Visual Communication as well as Art and Design Science. She worked as a Curatorial Assistant at the Museum für Gestaltung Zürich. Since 2016, she has been a Research Assistant at the Visual Com- munication Institute HGK FHNW and doctoral candidate at Folkwang University of the Arts in Essen. She is conducting research on the history of graphic design education as part of the SNF-funded research project SGDTR.

KOBI FRANCO
Is the founder of a leading design studio in Tel Aviv, Israel, specialized in design for cultural institutions. He graduated with honors from Bezalel, Academy of Art & Design, Jerusalem and won the Mike Felheim Prize for outstanding typography. He is the Head of the Graphic Design Studies at the Visual Communication Department at Shenkar – Engineering, Design and Art College. He is one of the founders and an active member of the Israeli Design Community.

HEINZ HILTBRUNNER
Ist Eidg. dipl. Typograf und Grafiker. 1983–1986 absolvierte er die Ausbildung Visuelle Kommunikation Basel HFG, die von Peter von Arx geleitet wurde. 1986–1990 Grafiker bei Mendell & Oberer in München. Freischaffend seit 1990 im eigenen Büro in Basel. Sieben Jahre Lehrauftrag für Zeichen in der Weiterbildung für Grafik in Basel. Seit 1997 Büro in München und Lehrauftrag in Dornbirn, Inter Media. Seit 2002 Lehrauftrag für Typografie und Grafik in Basel für die Typografischen Gestalter

INVAR-TORRE HOLLAUS
Is an art historian. He holds a doctorate in art history submitted at the Department of Art History of the University of Basel. Since Spring 2010, he is a lecturer at the Visual Communication Institute, The Basel School of Design HGK FHNW. He is teaching the history, theory, and comparative study of images in BA, MA as well as MDes-courses. He has authored numerous publications on contemporary artists; in April 2016, he published an extensive monograph on Frank Auerbach with Piet Meyer Publishers.

SARAH KLEIN
Sarah Klein studierte Visuelle Kommunikation an der HGK FHNW in Basel und in Berlin-Weissensee, wo sie auch als Grafikerin ar- beitete. Im Master in Art Direction an der écal in Lausanne wandte sie sich der Schriftgestaltung und der Designgeschichtsforschung zu. Zurzeit forscht sie im Projekt „Swiss Graphic Design and Typography Revisited“ und promoviert an der HfG Offenbach am Main.

REINHARD MANZ
Ist Autor, Produzent, Projektleiter. 1971 Matura Typus B an der Kantonsschule Aarau. 1972–77 Studium der Kunstpädagogik an der Hochschule der Künste Berlin. 1979 Mitbegründer der Videogenossenschaft Basel (Vorgängerin von point de vue). 1979–2001 Lehrer für Film und Video an der Schule für Gestaltung Basel. Enge Zusammenarbeit mit Peter von Arx im Kurs „Filmgrafik“. Bis 2016 war er Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst.

PROF. PHILIPP STAMM
Ist gelernter Schriftsetzer, studierte Typografie sowie Visuelle Kommunikation HFG an der SfG Basel, unter anderem bei Peter von Arx. Sein schriftgestalterisches Diplomprojekt „PhonogrammeF – Erweiterung des lateinischen Alphabetes für die deutsche Sprache“ wurde in zahlreichen Publikationen veröffentlicht. 2008 erschien seine Monografie „Adrian Frutiger – Schriften. Das Gesamtwerk“. Seit 2000 unterrichtet er Schriftgestaltung und Typografie an der HGK FHNW.

IEVA ZUKLYTE
Ieva Zuklyte lebt in Basel und arbeitet als freischaffende Grafikerin. Nach ihrem Bachelorstudium am Institut Visuelle Kommunikation HGK FHNW, schloss sie den Master in Visual Communication and Iconic Research 2018 zum Thema „Typographic Images“ ab.

Peter von Arx

Der Grafiker Peter von Arx (*1937) hat neben seiner Lehrtätigkeit und als Leiter der HFG Ausbildung visueller Gestalter an der Schule für Gestaltung Basel (SfG) ein umfangreiches Werk geschaffen.
Nach der Ausbildung zum Lithografen (1954 – 1958), liess er sich an der Kunstgewerbeschule Basel zum Grafiker ausbilden – unter anderem bei Armin Hofmann, Emil Ruder und Walter Bodmer (1958 – 1962).
Unter seinen praktischen Arbeiten finden sich fünfunddreissig Plakate. Die vergleichende Betrachtung der Plakate, die von 1960 bis 1978 entstanden sind, macht sein Interesse an der Schriftgestaltung deutlich.
Die Plakate zeigen auf, wie durch die Buchstabenform eine Bedeutung geschaffen werden kann, die über die blosse Notation von Sprachlauten hinausgeht. 
Im Zusammenhang mit einem Auftrag setzte sich Peter von Arx ab 1968 mit filmischer Grafik auseinander. Ausgehend von dieser Erfahrung unterrichtete er ab 1968 an der SfG den Kurs Filmgrafik.
Als Resultat seiner Tätigkeit in diesem Bereich publizierte er 1983 das Buch Film + Design. Mit der systematischen Analyse des Phänomens Film bildet die Publikation eine Grundlage für die kurz danach hereinbrechende Digitalisierung und deren zeitbasierten Gestaltungsmöglichkeiten.
Peter von Arx kann auf eine dreissigjährige Entwicklung seines gestalterischen Unterrichts zurückblicken. Sein Unterricht im Bereich der Filmgrafik gehörte zum spezifischen Fächerkanon der „Basler Schule“.

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