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05.06.2019 | Hochschule für Life Sciences, Institut für Chemie und Bioanalytik

Swiss Biotech Report 2019: Tierversuche reduzieren durch Züchtung künstlicher Organe

Inosuisse stellt im Swiss Biotech Report 2019 ein Projekt von Prof. Laura Suter-Dick als Erfolgsstory vor. Dabei geht es um die künstliche Züchtung von Organen im Kleinformat, die eine Alternative zu Tierversuchen darstellt.

Bevor neue Medikamente auf den Markt kommen, werden sie hochdosiert an Tieren, meist Ratten oder Hunden, getestet. Laura Suter-Dick, Professorin am Institut für Chemie und Bioanalytik der Hochschule für Life Sciences FHNW forscht mit ihrem Team an Zellkulturen, die dereinst als Ersatz für Versuchstiere dienen könnten. Sie versuchen, mit Hilfe eines 3D-Druckers, so nahe wie möglich an den Aufbau des menschlichen Gewebes heranzukommen. Ihren Fokus legen die Forschenden dabei auf die Leber- und Nierenzellen. «Beide Organe haben zusammen eine Reinigungsfunktion inne. Deshalb kommen sie besonders stark mit den Wirkstoffen in Kontakt», sagt Suter-Dick. Das heisst, dass dort eventuelle Nebenwirkungen des getesteten Medikaments meistens als Erstes auftreten.

Um die Technologie auf den Markt zu bringen, arbeitet Suter-Dick mit mehreren Industriepartnern zusammen. Einer davon ist die Biotech-Firma InSphero aus Schlieren. Innosuisse hat das Projekt mitfinanziert. Dank dieser erfolgreichen Zusammenarbeit rückt das gemeinsame langfristige Ziel, die Anzahl der Tierversuche zu reduzieren, einen Schritt näher (Quelle: FHNW eMagazin)

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Hochschule für Life Sciences FHNW

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Life Sciences Hofackerstrasse 30 4132 Muttenz
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