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06.05.2020 |

Waste to Value

Forschende der Hochschule für Life Sciences FHNW haben ein Verfahren entwickelt, um das Leichtmetall Scandium mittels Filtration aus säurehaltigen Industrieabwässern zurückzugewinnen. Die vielversprechende Labormethode wurde in einem Pilotversuch im Chemiepark GETEC PARK.SWISS AG auf ihre Industrietauglichkeit getestet.

Das Element Scandium wurde aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung bei gleichzeitigem Versorgungsrisiko von der EU als kritischer Rohstoff eingestuft. Trotzdem landet es meist auf der Deponie – so etwa in Abfällen der Weisspigmentherstellung. Das von der EU geförderte Forschungsproject SCALE will das wertvolle Scandium zurückgewinnen und neue europäische Lieferketten etablieren. Die Hochschule für Life Sciences FHNW (HLS) ist mit ihrem Partner GETEC PARK.SWISS AG entscheidend am Projekt beteiligt. In Pilotversuchen in den Industriehallen des Chemieparks testen HLS-Forschende, wie Scandium mittels Filtration aus stark sauren Prozessabwässern extrahiert werden kann. Die vielversprechenden Laborversuche an der HLS sollen damit ihre Praxistauglichkeit in einem grösseren Massstab beweisen und die Technologiereife des neuen Verfahrens vorantreiben. Das hilft unter anderem der Luftfahrt- und Hightech-Industrie in Europa und macht sie unabhängiger von Importen.

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Hochschule für Life Sciences FHNW

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Life Sciences Hofackerstrasse 30 4132 Muttenz
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