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08.06.2022 | Hochschule für Musik, Klassik

Neue Dozierende: Willkommen am Institut Klassik

Wir freuen uns, ab September 2022 vier neue Dozierende bei uns willkommen zu heissen: Esther Sévérac (Fachdidaktik Harfe), Johannes Knoll (Fachdidaktik Oboe), Remo Schnyder (Fachdidaktik Saxophon) und Rodolfo Fischer (Wahlfach Orchesterdirigieren).

Esther Sévérac ist in Genf aufgewachsen und lebt heute in Basel. Hier ist sie sowohl in der klassischen als auch in der improvisierten Musik tätig. Regelmässig arbeitet sie mit dem Saxophonisten Niko Seibold zusammen (DuoHarpkissax, Jazz-Ensemble Elfton), mit ihrem elektroakustischen Improvisations-Trio Orbitarium und mit dem Quartett Ayé! der Berner Sängerin und Komponistin Mirjam Hässig. Ihr festes klassisches Ensemble ist das Duo Estival mit der Flötistin Anne-Lise Teruel. Sie ist ausserdem Mitbegründerin des Musiktheater-Quartetts Les Baronnes Underground, bei welchem sie nicht nur Harfe spielt, sondern auch als Sängerin und Schauspielerin auftritt. Esther Sévérac hat regelmässige Einsätze im Sinfonieorchester Basel, Basel Sinfonietta und Kammerorchester Basel und hatte zudem fünf Jahre lang die Position der Soloharfe im Schweizer Jugendsinfonieorchester SJSO inne. Also Solistin ist sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Basler Orchester I Medici und der Sinfonietta Dachau aufgetreten. Die Studiengänge Solo-Performance und Pädagogik hat sie jeweils mit einem Master bei Sarah O’Brien an der Hochschule für Musik FHNW abgeschlossen. An ihrer eigenen Basler Harfenschule Harfenstudio.ch erteilt sie Unterricht. Dank einer stetig wachsenden Zahl von Online-Followern hat sie eine breite Präsenz auf den wichtigsten Social Media-Plattformen. Vor ihrem Musikstudium erwarb sie einen Bachelor in Übersetzung an der Universität Genf.

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Esther Sévérac

Rodolfo Fischer begann seine musikalische Laufbahn als Pianist, später legte er seinen Schwerpunkt auf das Dirigieren. Nach Abschluss seines Studiums an der Fakultät der Künste der Universität von Chile setzte er sein Studium als Stipendiat am Mannes College of Music in New York fort, wo er Schüler des Pianisten Richard Goode war. Danach wurde er in die Dirigierklasse von Otto Werner Muller am Curtis Institute of Music aufgenommen, wo er einen Abschluss in Orchesterdirigieren erwarb.
Als Pianist entwickelte Rodolfo Fischer eine Vorliebe für Mozarts Musik, und er führte sowohl dessen Kammermusik als auch Klavierkonzerte regelmässig auf. Während rund zehn Jahren war er Resident Conductor des Teatro Municipal de Santiago (Chile).
In den letzten Jahren hat sich nicht nur Rodolfo Fischers Opern- und Konzertrepertoire erweitert, sondern auch die Bandbreite seiner Gastdirigate in Europa und anderswo mit Ensembles wie dem Copenhagen Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia, Dortmunder Philharmoniker, Sinfonieorchester Basel, Orchestra Sinfonica di Bari, Luzern Sinfonieorchester und Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias.
Rodolfo Fischer wohnt in der Schweiz, wo er an der Hochschule für Musik FHNW Dirigieren unterrichtet. Seit 2020 ist er Musikdirektor des OCV Kammerorchesters in Valdivia (Chile). Seine Zeit teilt er zwischen der Arbeit mit dem Orchester und seiner Lehrtätigkeit in Südamerika und Europa auf. Er gab bereits zahlreiche Dirigierseminare in Basel, Malaga, Bogotá und vielen Städten Chiles.
Zur vollständigen Biografie
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Rodolfo Fischer

Johannes Knoll, geboren 1987 in Linz/Donau, studierte Oboe und historische Oboeninstrumente in den Klassen von Josef Blank, Katharina Arfken und Alfredo Bernardini in Linz, Basel und Amsterdam. Berufsbegleitend studierte er im Anschluss Musikpädagogik in Karlsruhe.
Als Musiker ist Johannes Knoll seit 2010 in ganz Europa engagiert. Highlights waren dabei Auftritte mit dem Budapest Festival Orchestra, dem Orchestre des Champs-Elysées und dem Barockorchester der Europäischen Union unter Lars-Ulrik Mortensen. Seit 2019 konzentriert sich Johannes Knoll aus ökologischen Gründen auf Konzerte im zentraleuropäischen Raum.
Ein besonderes Anliegen sind Johannes Knoll Konzertformate mit vermittelndem Charakter. Mit seinen Ensembles „Le souper du Roi“ und „Le parfum du Roi“ entwickelt er Programme, die einen unverstellten Zugang zur Musik vergangener Zeiten ermöglichen. Besonders hervorzuheben sind dabei das Kinderprogramm Perücke, Puder und Schönheitsfleck sowie eine Kollaboration mit dem Autor Christopher Zimmer im Programm Süss wie die Liebe, schwarz wie die Nacht.
Als Pädagoge betreut er 15 Schüler:innen sowie den Bläsersatz des Orchesterverein Aarau. 2021 wurde er durch den Deutschen Musikrat für die Entwicklung eines musikpädagogischen Spiels für Kinder gefördert.
www.oboe-basel.ch
www.leparfumduroi.ch
www.lesouperduroi.ch

Johannes Knoll_c_Felix Risch.jpgJohannes Knoll (Bild: Felix Risch)

Remo Schnyder studierte Musik an der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule für Musik FHNW in Basel, wo er anschliessend als Assistent von Marcus Weiss Saxofon und Kammermusik unterrichtete. Er erhielt Preise an verschiedenen Wettbewerben, u.a. zusammen mit der Pianistin Sayaka Sakurai am Concours Léopold Bellan, Paris, am Concours Nicati und von Migros-Kulturprozent. Remo Schnyders künstlerisches Interesse richtet sich insbesondere auf experimentelle und interdisziplinäre Formen, die Klang und Raum verbinden und den Zufall als eine Kraft ausserhalb menschlicher Berechenbarkeit einbeziehen. Als Saxofonist ist er u.a. in den Ensembles Âme Sèche und unorthodox jukebox collective tätig. Seine Erfahrung vermittelt er an Schüler:innen aller Stufen und beteiligt sich durch ein Forschungsprojekt zur Vermittlung elektroakustischer Musik an der Weiterentwicklung des musikpädagogischen Felds. Seit 2019 ist er Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste, ab September 2022 Dozent für Fachdidaktik Saxophon an der Hochschule für Musik FHNW.

Remo Schnyder (2).jpgRemo Schnyder

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