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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Kammerchor und Orchester der Hochschule für Musik FHNW, Klassik präsentieren in der Karwoche Johannes Brahms bekanntestes Chor- und Orchesterwerk in Basel und Solothurn.

Programmheft

Johannes Brahms (1833–1897)
Ein deutsches Requiem

Mittwoch, 13. April 2022, 19.30 Uhr, Konzertsaal Solothurn
Donnerstag, 14. April 2022, 19.30 Uhr, Kulturkirche Paulus, Basel

Elionor Martínez Lara, Sopran
Damiano Capelli, Bariton
Kammerchor und Alumni Chor der Hochschule für  Musik FHNW, Klassik
Orchester der Hochschule für  Musik FHNW, Klassik
Raphael Immoos, Leitung

Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, so lautet die vollständige Überschrift des bekanntesten und erfolgreichsten Chor- und Orchesterwerks von Johannes Brahms. Brahms nimmt eine klare Gegenposition zur römisch-katholischen Requiemsvorlage ein. Er wählt neue Bibeltexte aus, welche der protestantischen Theologie des 19. Jahrhunderts besser entsprechen. Diese werden in deutscher Sprache gesungen. Im Zentrum steht nicht mehr der Zorn Gottes (Dies irae) und die Angst um die Verstorbenen, sondern Trost, Gewissheit, ja sogar Freude, dass der Tod letztendlich besiegt wird.
Das Werk ist symmetrisch angeordnet. Ähnlich wie bei Johann Sebastian Bach spielen bei Brahms Motive wie Trauer und Freude eine besondere Rolle. Sie werden zwischen Chor und Instrumentalgruppen weitergereicht, um dann wieder ineinander zu verschmelzen. Die Aussage «Wir werden nicht entschlafen, aber verwandelt werden» ist in Brahms Musik allgegenwärtig. Die Themen mutieren, verwandeln und entwickeln sich und dies unter Einbezug überraschender harmonischer Wendungen.
Erstmals ediert wird dieses Werk 1869 durch den damaligen Schweizer Verlag Rieter-Biedermann in Winterthur. Im selben Jahr findet in Basel die Schweizer Erstaufführung durch den Basler Gesangsvereins statt.

Flyer

Aktuell: Die Konzert-Anmeldung entfällt aufgrund der Streichung der Covid 19-Massnahmen.
Kollekte zur Deckung der Unkosten

Datum und Zeit

13.4.2022–14.4.2022, 19:30–21:30 Uhr iCal

Veranstaltet durch

Hochschule für Musik Basel

Kosten

Kollekte zur Dekung der Unkosten

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