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Kolloquium: Der Einfluss der Klassenkamerad/innen auf Verhaltensprobleme in der Schule

Öffentlicher Vortrag mit Prof. Dr. Christoph Michael Müller (Universität Freiburg)

Die Entwicklung von Verhaltensproblemen von Schülerinnen und Schülern wird durch die Gleichaltrigen beeinflusst. Während sich die Forschung dabei lange auf den Einfluss selbst gewählter Freundschaften und Cliquen fokussierte, rückt nun zunehmend der Einfluss der «unfreiwilligen» Peergruppe der Klassenkameradinnen und Klassenkameraden in den Blick.

Im Beitrag von Prof. Dr. Christoph Michael Müller wird einführend auf grundsätzliche Fragen der Peereinflussforschung im Schulsetting eingegangen. Anschliessend werden Ergebnisse der Freiburger Studie zum Peereinfluss in Schulen (FRI-PEERS) vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine vom SNF finanzierte Längsschnittstudie, in der Jugendliche von der 7. bis zur 9. Klasse begleitet wurden. Die auf mehrebenenanalytischen Auswertungen beruhenden Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche durch das Niveau an Verhaltensproblemen in ihrer Schulklasse in ihrer eigenen Entwicklung solcher Schwierigkeiten beeinflusst werden. Der Einfluss der Peers basiert dabei auf verschiedenen Einflussmechanismen und variiert in Abhängigkeit von Schülereigenschaften und dem Lehrpersonenverhalten. Implikationen für die Vermeidung ungünstiger Peereinflussprozesse und die Unterstützung positiver Peerinteraktionen in der Schule werden diskutiert.

Datum und Zeit

15.04.2019 16:15 - 17:45 iCal

Ort

Pädagogische Hochschule FHNW
Zentrum Lernen und Sozialisation
Obere Sternengasse 7
Solothurn
Raum A218

Veranstalter

Pädagogische Hochschule

Kosten

Eintritt frei

Event Sprache

Deutsch

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