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1‘000 Bildungsforschende treffen sich in Basel

Vom 14. bis 17. Februar fand in Basel die GEBF-Tagung statt – eine internationale Bildungsforschungstagung von besonderer Grössenordnung und Bedeutung.

In einem vielseitigen Programm, das über 430 Beiträge umfasst, wurde neues Wissen zu brisanten bildungspolitischen Themen dargestellt. Teilgenommen haben rund 1‘000 Bildungsforschende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten.

Im Fokus der Tagung standen Fragen zur Bildungsgerechtigkeit sowie zur Messbarkeit von Schulleistungen. Zudem wurden neue Befunde zur Inklusionsfrage oder zu Ausbildungsinhalten im Kontext des digitalen Wandels präsentiert. Auch nahmen viele Arbeiten das Thema der Qualität von Ausbildungsprozessen auf. So war zu erfahren, was alles dazu beitragen kann, dass die Schule einen möglichst hohen Lerneffekt für alle Lernenden bewirken kann.  

Ort:  Petersplatz 1, Kollegienhaus Universität Basel (Hauptort, Satellitenstandorte gem. Programm)
Datum: 14.–17. Februar 2018 (Nachwuchstagung 14. Februar, Orangerie, Riehenstrasse 154, Haupttagung 15.-17. Februar, Kollegienhaus der Universität Basel.
Weitere Informationen: www.gebf2018.ch

Kontakt (Wissenschaftliches Organisationskomitee):

Prof. Dr. Albert Düggeli                      +41 76 514 52 49
Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Stefan Keller                        +41 76 456 62 92
Pädagogische Hochschule FHNW / Universität Basel  

Prof. Dr. Christian Reintjes                 +49 172 21 54 258
Pädagogische Hochschule FHNW

Die 6. GEBF-Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung fand zum ersten Mal in der Schweiz statt – hinsichtlich der Anzahl Teilnehmenden und der inhaltlichen Fülle eine noch nie dagewesene Bildungsforschungstagung mit hohem internationalem Renommee. Von ihr gehen gewichtige Impulse für die Schulen, die Lehrpersonenausbildung oder die Bildungspolitik aus. Dass dies in der Basler Austragung unter dem Tagungsthema "Professionelles Handeln als Herausforderung für die Bildungsforschung" geschah, öffnete eine explizite Perspektive auf die Pädagogischen Hochschulen. Hier werden Lehrpersonen ausgebildet, die durch ihr professionelles Handeln einen äusserst grossen Einfluss auf die Qualität von Bildungsprozessen haben. Wie dies auf der Basis einer hochschulisch organisierten Lehrpersonenausbildung geschieht oder geschehen kann, war ein umfassend zentraler Fokus der Tagung. Das ist besonders für die Schweiz bedeutsam, mit ihrer noch eher jungen Tradition einer hochschulisch organisierten Lehrpersonenausbildung. Insgesamt rahmten vier Hauptvorträge die Tagungsthematik aus unterschiedlicher Perspektive.

  • Frau Prof. Dr. Katja Scharenberg von der Pädagogischen Hochschule Freiburg (D) thematisiert in ihrem Referat den Zusammenhang von Bildungserfolg und Heterogenität. 
  • Herr Prof. Dr. Kai Niebert von der Universität Zürich geht in seinem Beitrag der Frage nach, welchen Beitrag die empirische Bildungsforschung leisten kann, damit das Anthropozän eine nachhaltige und gerechte Epoche wird.
  • Frau Prof. Dr. Cornelia Gräsel von der Bergischen Universität Wuppertal (D) thematisiert das Professionelle Handeln von Lehrpersonen und präsentiert hierzu Ergebnisse der Empirischen Bildungsforschung und skizziert Entwicklungsperspektiven für die Empirische Bildungsforschung.
  • Herr Prof. Dr. Richard Shavelson (em.) von der Stanford University CA (USA) spricht in seinem Beitrag über die Rolle der Bildungsforschung mit Blick auf das professionelle Handeln, und er stellt es als eine Art persönliche Odyssee dar.

Ein paar Facts zur GEBF-Tagung:

  • Anzahl eingereichte Beiträge: 546
  • Alle Beiträge wurden einem doppelten Review unterzogen. 253 Gutachter haben ihre Expertise eingebracht
  • Anzahl angenommener Beiträge: 280 Einzelbeiträge, 77 Symposien und 79 Posterbeiträge
  • Es finden an drei Tagen 7 Slots mit je 22 parallelen Veranstaltungen statt, plus 4 Keynotevorträge
  • Gegen 1‘000 Teilnehmende vorwiegend aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg, Belgien und Niederlande.
  • Nachwuchstagung am 14. Februar mit 41 NachwuchswissenschaftlerInnen.
  • Gastgeberinnen dieses Jahr sind die Pädagogische Hochschule FHNW und die Universität Basel (Institut für Bildungswissenschaften)
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