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23.01.2018 | Hochschule für Angewandte Psychologie

FHNW-Delegation am 1. St. Galler New Work Forum

Anne Maigatter, Alexandra Tanner und Katrina Welge vertraten die Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW am 1. St. Galler New Work Forum zum Thema «Arbeitsplatz der Zukunft – Perspektive Mensch».

250 Teilnehmende diskutierten am Forum vom 10. Januar 2018 über die Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf unser Arbeitsleben und erhielten Inspirationen für «ihre» Arbeit der Zukunft.

Anne MaigatterAnne Maigatter präsentierte gleich zwei Themen. (Bild: FHS St. Gallen)

Anne Maigatter hielt einen Workshop zum Thema «Führung und Scrum Teams – wie passt das zusammen?». Es wurde diskutiert, wer bei Scrum führt und was die einzelnen Rollen zur Führung beitragen. Scrum Teams arbeiten dabei selbstorganisiert und übernehmen einen Grossteil der traditionellen Tätigkeiten von Linienmanagerinnen und Linienmanagern. In ihrem zweiten Beitrag «Herausforderungen mobil-flexibler Zusammenarbeit» stellte Anne Maigatter das White Paper zu diesem Thema vor. Durch das zeitlich flexible und räumlich verteilte Arbeiten ergeben sich Veränderungen für Führungskräfte. Das White Paper zeigt auf, was sich im Führungsalltag, aber auch beim Selbstverständnis der Führungskraft ändert und welche Auswirkungen das mobil-flexible Arbeiten auf die Beziehung von Führenden und Geführten hat.
Die Reaktionen auf beide Beiträge seien sehr inspirierend gewesen, sagt Anne Maigatter: «Es wurde viel diskutiert, manche Ergebnisse auch hinterfragt und eigene Erfahrungen und Best Practices geteilt.»

Alexandra TannerAlexandra Tanner stellte einen Participatory Design-Ansatz vor. (Bild: FHS St. Gallen)

Alexandra Tanner stellte in ihrem Referat «Büroraumgestaltung: kombinierter Ansatz zur integrierten und partizipativen Entwicklung» anhand eines Forschungs- und Beratungsprojektes einen Participatory Design-Ansatz vor. Dieser beruht auf enger Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus Architektur und Arbeitspsychologie, sowie den künftigen Nutzenden. Alexandra Tanner konnte aufzeigen, wie die spezifischen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer in den Gestaltungsprozess eines Büroraums integriert werden können und wie diese möglichst effizient mit der Fachexpertise verbunden werden.
Das St. Galler New Work Forum biete ein Format, das Forschung und Praxis eng miteinander verbinde, sagt Alexandra Tanner: «Unsere praxisorientierte Vorgehensweise wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen.»

Katrina WelgeKatrina Welge während des Interviews mit Oliver Vogel. (Bild: FHS St. Gallen)

Katrina Welge interviewte Oliver Vogel, Geschäftsleiter des Ingenieurunternehmens HHM Aarau und Praxispartner eines Forschungsprojektes, zum Thema «Aufbruch zu mehr Agilität in der Ingenieurbranche». Dies sei beim Publikum auf grosses Interesse gestossen, sagt Katrina Welge: «Agilität und wie sie in einem ehemals hierarchisch strukturierten Betrieb entwickelt wird, konnte an einem konkreten Branchenbeispiel nachvollzogen werden.»
Katrina Welges Fazit zum 1. St. Galler New Work Forum ist, dass die Referierenden aus Praxis und Forschung überwiegend den Faktor Mensch fokussierten. «Mit unserem mehrdimensionalen sozio-technischen Systemansatz bezüglich Raum- und Führungsgestaltung von New Work beforschen und entwickeln wir einen notwendigen und wirtschaftlich relevanten Beitrag für die betriebliche Praxis.»

Weitere Informationen zum Thema:

Rückblick 1. St.Galler New Work Forum

Forschung: Gestaltung flexibler Arbeit

Weiterbildung: CAS Psychologie flexibler Arbeit

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