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Konzentriertes Arbeiten: Die Relevanz von «Deep Work»

An der Jahrestagung des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob deutschland) sprach Prof. Dr. Hartmut Schulze zum Thema «Deep Work». Mehr als 70 Führungskräfte und Entscheider trafen sich am 22. November 2018 in Bern um über die Zukunft der Arbeitswelt zu diskutieren.

Unter dem Motto «Deep Work & Cowork - Die neue Lust am Arbeiten» ging es darum, wie Arbeit zukünftig gestaltet sein sollte, um den Anforderungen von «New Work» gerecht zu werden und wie Führung neu gedacht werden muss.

Prof. Dr. Hartmut Schulze

Prof. Dr. Hartmut Schulze betonte in seinem Referat die Bedeutung von unterbrechungsfreiem konzentriertem Arbeiten. (Foto: iafob deutschland)

Hartmut Schulze, Professor an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW, unterstrich in seinem Referat die Relevanz des wiederentdeckten Arbeitsmodus «Deep Work». Er sagt: «Unterbrechungsfreies konzentriertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg ist der Schlüssel, um komplexe intellektuelle Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können.»

Durch das gestiegene Tempo in der digitalen Welt mit all ihrem Ablenkungspotenzial würden wir dies aber kaum noch erreichen, ohne uns diszipliniert zurückzuziehen, so Schulze. Deshalb dürfe man diesen Zustand nicht vernachlässigen, sondern müsse Räume und Gelegenheiten schaffen, die Deep Work begünstigen.

Weitere Informationen:

Interview mit Hartmut Schulze: «Undifferenzierte Grossraumbüros behindern konzentriertes Arbeiten»

Präsentation zum Referat von Hartmut Schulze

Pressemitteilung von iafob deutschland

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