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Öffentlicher Vortrag: Mit der Berufsmaturität an die Hochschule. Wer profitiert davon?

​Die bildungspolitische europäische Agenda zielt darauf, Hochschulen vermehrt integrativer und für Studierende aus hochschulbildungsfernen Milieus offener zu gestalten. Wie stehen dabei die berufsbildenden Mittelschulen im internationalen Vergleich da?

Datum und Zeit

16.05.2018 18:15 - 19:45 iCal

Ort

Fachhochschule Nordwestscheiz FHNW
Von Roll-Strasse 10
4600 Olten

Veranstalter

Hochschule für Soziale Arbeit
Hochschule für Angewandte Psychologie

Pädagogische Hochschule

Die Durchlässigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung spielt eine wichtige Rolle. So haben in den 1980er und 1990er Jahren Bildungsreformen unter anderem in Frankreich und in der Schweiz den Hochschulzugang über berufsbildende Mittelschulen eröffnet.

Inwieweit aber vermögen berufsbildende Mittelschulen Bildungsungleichheiten entlang von Differenzkategorien wie sozialer Herkunft, Geschlecht und Migration beim Hochschulzugang effektiv zu reduzieren? Der Vortrag klärt diese Frage aus einer international vergleichenden Perspektive und auf der Basis von Längsschnittdaten aus der Schweiz, Frankreich und Kanada, die im Rahmen des Forschungsprogramms «Pathways, Aspirations, Tracking and Access to Higher Education» analysiert wurden. Die Resultate zeigen, dass eine «Verberuflichung» des allgemeinbildenden Wegs eher in der Lage ist, soziale Ungleichheiten beim Hochschulzugang auszugleichen als eine «Akademisierung» der beruflichen Bildung, wie sie für die Schweiz charakteristisch ist.

Der Vortrag findet im Rahmen des Schwerpunkts Migration des Instituts Integration und Partizipation der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW und der Pädagogischen Hochschule FHNW statt. Dieser richtet sich an Studierende, Mitarbeitende, Dozierende, Gleichstellungs- und Diversity-Beauftragte, Fachpersonen aus dem Bildungs-, Migrations- und Integrationsbereich sowie alle am Thema Interessierte.

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