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Behandlung von Mikroverunreinigungen in Abwasserreinigungsanlagen

Der Zustand der Schweizer Gewässer hat sich hinsichtlich anthropogener Verschmutzungen durch den hohen Ausbaustandard der Siedlungsentwässerung fortlaufend verbessert. Jedoch ist der Eintrag von Mikroverunreinigungen über die Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen (ARA) in die Oberflächengewässer eine grosse Herausforderung, da diese durch die konventionelle Abwasserbehandlung oft unzureichend entfernt werden. Die Bezeichnung Mikroverunreinigungen vereint eine Vielzahl von meist organischen chemischen Verbindungen, die eine nachgewiesene oder auch potentiell schädigende Wirkung auf aquatische Ökosysteme haben bzw. im Trinkwasser unerwünscht sind. Damit derartige Rückstände eliminiert werden können, werden ausgewählte ARAs in den nächsten Jahren ausgebaut.

Mit einer neuartigen Kombination von Aktivkohle und Ozonierung und gezielter Adaption auf die Elimination von Mikroverunreinigungen soll die Belastung im ARA-Ablauf minimiert werden. Mittels umweltanalytischer Verfahren wird hierbei das Verhalten unterschiedlicher Umwelt-chemikalien innerhalb der ARA überwacht und quantifiziert.

Institut für Ecopreneurship

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