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Doing/Undoing Difference in Politischer Bildung - eine praxeologische Unterrichtsstudie

Schule ist ein zentraler Ort, an welchem Fragen der natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeit bzw. Nicht-Zugehörigkeit ausgehandelt und solche Zugehörigkeiten (re)produziert werden.

Ein Projekt des Zentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik.

Wie die soziale Praxis des Doing/Undoing Difference in den alltäglichen Interaktionen vollzogen wird, ist auf weiten Strecken unerforscht. Die Mechanismen dieses Prozesses zu verstehen ist eine wichtige Voraussetzung, um die schulische Integrations- bzw. Inklusionsaufgabe in der Migrationsgesellschaft leisten zu können. Dies gilt in besonderem Masse für die Politische Bildung, wo Fragen zur Zugehörigkeit, zur Identität und zur politischen Partizipation explizit behandelt werden.

Der Unterricht der Politischen Bildung ist deshalb erstens ein besonders geeigneter Ort, um Prozesse des Doing/Undoing Difference zu beobachten und zu analysieren und zweitens ein besonders dringlicher Ort, um vertieftes Wissen über diese Prozesse zur Umsetzung der eigenen fachlichen Ansprüche (Adressatenorientierung/diversitätsreflexive Politische Bildung) zu erlangen.

In dieser ethnographisch ausgerichteten Studie wird anhand von Unterrichtsvideos unter anderem untersucht, wie die am Unterricht in Politischer Bildung beteiligten Kinder und Erwachsenen sich adressieren, welche Herkunftsdialoge eine Rolle spielen und wie natio-ethno-kulturelle Differenzlinien eingeführt und thematisiert werden.

Team

Projektleitung

Prof. Dr. Monika Waldis, Lic. phil. Vera Sperisen

Projektteam

Simon Affolter

Weitere Informationen

Lic.

Projektlaufzeit

01.02.2017 - 31.01.2020

Finanzierung

Das Projekt wird gefördert durch

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