Skip to main content

Kooperation und Koordination in der Palliativversorgung der Schweiz

NFP 74 'Smarter Health Care

In der Schweiz gibt es wenig gesichertes Wissen zum Funktionieren von palliativen Versorgungsnetzwerken. Die Studie will eine Übersicht über Umsetzungsmodelle sowie Richtlinien für die Zusammenarbeit und Koordination von Leistungserbringern im Bereich Palliative Care schaffen.

Porträt

Palliative Versorgungsnetzwerke basieren auf dem Zusammenspiel von verschiedenen, voneinander abhängigen Akteuren des Gesundheitswesens. Weder die Zusammenarbeit noch die Koordination innerhalb dieser Netzwerke wurde in der Schweiz bisher untersucht. Um den Zugang zu palliativen Angeboten für die gesamte Bevölkerung zu fördern und unnötige Spitaleinweisungen zu vermeiden, bedarf es gesichertes Wissen zu erfolgreichen Modellen in diesem Bereich.

Ziel der Studie ist es, die Zusammenarbeit und Koordination von Leistungserbringern sowohl innerhalb der palliativen Grundversorgung als auch zwischen diesem Feld und der spezialisierten Palliativversorgung zu analysieren. Zudem sollen erfolgreiche Formen der lokalen/regionalen Versorgung und die notwendigen Voraussetzungen identifiziert und deren Wirkungen auf Patientinnen und Patienten ermittelt werden.

Die Studie generiert Richtlinien für die Zusammenarbeit und Koordination im Bereich der palliativen Grundversorgung. Sie formuliert Standards für palliative Versorgungsnetzwerke auf regionaler Ebene und zeigt erfolgreiche Modelle auf. Die Ergebnisse dienen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen der Schweiz, die palliative Grundversorgung zu optimieren.

Mehr Informationen unter http://www.nrp74.ch/de/projekte/sektor-uebergreifende-versorgung/projekt-liebig

Projektdaten

Leitung und Team
Prof. Dr. Brigitte Liebig, Reka Schweighoffer, Emily Reeves und Birgit Schmid
Förderung
Schweizerischer Nationalfonds (NFP 74 Smarter Health Care; www.nfp74.ch
Dauer
01.06.2017 bis 30.11.2019


Prof. Dr. Brigitte Liebig

Prof.
Diese Seite teilen: