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Ungarn: Budapest

Auslandssemester in Budapest, ein Studentenparadies für Erasmusstudierende

Name: Katalina Deckert
Studium: Primarstufe, PH FHNW
Auslandssemester: Eötvös Loránd University - Faculty of Primary and Pre-School Education in Ungarn, Budapest (September 2018 – Januar 2019)

2 Bild1_Katalina Deckert_HS18_Budapest.jpgVorbereitung

Das Auslandsemester in Budapest war für mich mein zweiter längerer Auslandaufenthalt. Ich wollte unbedingt noch einmal die Erlebnisse und Abenteuer erfahren, welche ein anderes Land, eine andere Kultur und neue Freunde bieten. Für Budapest entschied ich mich, weil ich selbst ungarische Wurzeln habe, doch wie ich feststellen musste, ist Budapest ein Studentenparadies – vor allem für solche aus dem Ausland.

Meine Gasthochschule habe ich selbst gefunden und angeschrieben. Mit der Hilfe der PH FHNW wurde ein Erasmus-Vertrag erstellt und ich durfte mich an der Schule anmelden. Es ging alles sehr einfach für mich, einzig dauerte alles sehr lange. Der grösste Aufwand war es, eine Unterkunft zu finden. Die Wohnheime sind schnell gefüllt und es handelt sich in der Regel um 4-6-Bett Zimmer. Auf verschiedenen Plattformen hat man allerdings die Möglichkeit nach WG-Zimmern zu suchen. Da die meisten Erasmus-Studenten in WGs wohnen, findet man schon dort schnell Anschluss.

Anreise / Ankommen

Ich beschloss mit dem Zug anzureisen, wegen dem Gepäck. Da ich die Stadt bereits kannte, war die Anreise für mich ziemlich einfach. Ich ging direkt zu meiner Wohnung und traf dort die Wohnungsbesitzerin. Am Nachmittag war bereits das erste Informationstreffen meiner Fakultät. Das war super, da ich da bereits alle meine Erasmus-Mitstudenten kennenlernen konnte.

Unterkunft & Essen

Wie bereits erwähnt wohnen die meisten Erasmus-Studenten in WGs, was ziemlich toll ist, da du wahrscheinlich auf viele verschiedene Nationalitäten treffen wirst.

Das Essen und Trinken jeglicher Art ;) ist in Ungarn ist sehr günstig. Das teuerste wird die Unterkunft sein, da die Nachfrage riesig ist.

Die Hochschule

Die Hochschule ist riesig und hat verschiedene Fakultäten. Unsere war eher klein und etwas ausserhalb des Zentrums. Mit den öffentlichen Transportmitteln ist sie jedoch einfach zu erreichen. Unsere Ansprechperson an der Fakultät war immer sehr hilfsbereit und super freundlich. Für uns war sie eine Erasmus-Mama. ;-)

Obwohl ich vor dem Semester bereits die Kurse für das Learning Agreement ausgesucht haben, konnte ich in den ersten drei Wochen alle möglichen Kurse besuchen und mein Learning Agreement nochmals ändern. Das war sehr toll, da man erst dort eine richtige Übersicht bekommt, was es alles an Kursen gibt.

Die Fakultät ist ziemlich alt und auch der Unterricht eher «altmodisch». Doch die Dozenten meistens sehr freundlich und aufgestellt und mit einer tollen Erasmus-Klasse, war das sowieso nicht so wichtig.

Die englischen Kurse, welche für Erasmus-Studenten ausgeschrieben werden, sind oft nur von wenigen ungarischen Studenten besucht. Der Kontakt zu Einheimischen muss man zum Teil suchen. Da jedoch auch die anderen Kurse für uns zugänglich sind, ist es dennoch möglich.

Land & Leute

Die Stadt ist unglaublich toll und bietet sehr viel an Sehenswürdigkeiten, Museen, Märkte und auch das Nachtleben ist sehr ausgeprägt (7 Tage die Woche). Es wird auch sehr viel für Erasmus-Studenten organisiert, wenn man daran Interesse hat.

Die Sprache ist auch jeden Fall ganz anders wie bei uns und trotz Sprachkurs in so kurzer Zeit fast nicht erlernbar. Da jedoch die meisten Englisch oder Deutsch sprechen, spielt das keine grosse Rolle.

Das Land ist ausserdem der perfekte Ausgangspunkt fürs Reisen. Mit Bus und Zug kommst du in so viele tolle Städte. Während meines Auslandssemesters besuchte ich verschiedene Orte in Ungarn, Zagreb, Warschau und Krakau, Bratislava, Wien und eine kleine Stadt in Rumänien.

2 Bild2_Katalina Deckert_HS18_Budapest.jpgPersönliches Fazit

Macht unbedingt ein Auslandsemester! Es ist ein einmaliges Abenteuer, dass ich nie vergessen werde. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, mit welchen ich zum Teil immer noch in Kontakt bin. Da du die meisten deiner Verpflichtungen zu Hause lassen kannst, kannst du dich völlig auf die neue Kultur und dein neues Leben einlassen. Für mich war es das beste Semester überhaupt!

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