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Raus aus der Komfortzone

Im Auslandssemester an der Tecnólogico (TEC) de Monterrey im nördlichen Teil Mexikos hat Dominik Büttler eine neue Sprache und Kultur kennen gelernt und dabei seinen persönlichen Horizont erweitert.

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  • Studium: Bachelor Angewandte Psychologie
  • Auslandssemester: Tecnólogico (TEC) de Monterrey, Mexiko (Herbstsemester 2018/19)

Interview mit Dominik Büttler

Wie unterscheidet sich der Studienalltag an der TEC de Monterrey von dem an der FHNW in Olten?

Der Studienalltag in Mexiko war für mich komplett anders als in der Schweiz. Die Studierenden an der TEC leben auf dem Campus in Monterrey. Schon alleine die Tatsache, dass der Campus drei Starbucks, unzählige Restaurants, einen Einkaufsladen und Wohnsiedlungen besitzt zeigt, dass sich dieser Ort nicht nur zum Studieren sondern auch zum Leben sehr gut eignet. Ein Grund weshalb dieser Campus all diese Dinge bietet, ist meiner Meinung nach die hohe Kriminalitätsrate in der Stadt Monterrey. Wachsam und vorsichtig zu sein, wurde uns Austauschstudenten bereits am Ankunftstag mit den Worten «don't trust anybody» des Direktors nahegelegt. Diese Angstmacherei ist jedoch völlig übertrieben. Ich bewegte mich mehrheitlich ausserhalb der Einrichtung und fühlte mich jederzeit absolut sicher.

Welches Erlebnis haben Sie als besonders positiv in Erinnerung?

Besonders positiv erinnere ich mich an die Menschen, welche ich kennenlernen durfte. Die unzähligen Begegnungen mit Mexikanern machte mir klar, wie verschieden unsere Kulturen und Vorstellungen des Seins sind. Dieser Austausch erweiterte auch meinen persönlichen Horizont und wird sicherlich auch meine Zukunft mitgestalten.

Gibt es etwas, das Ihnen weniger gut gefallen hat?

Die Gastuniversität in Monterrey verfügt nicht über ein generelles Bewertungssystem. Die Dozierenden können nach ihren eigenen Bewertungsskalen selbstständig und subjektiv die Studierenden bewerten und benoten. Dies führt zu Ungerechtigkeit und Unfairness unter den Studierenden. Meiner Meinung nach dürfte dies an einer solch bekannten und angesehenen Universität wie der TEC de Monterrey nicht der Fall sein.

Welchen Vorteil bringt ein Auslandaufenthalt während des Studiums?

Das bringt meiner Meinung nach mehrere Vorteile mit sich. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich eine fremde Sprache anzueignen und dies mitten in einer unbekannten Kultur. Allein dieser Punkt bewirkt, dass man sich das Umfeld komplett neu aufbauen und gestalten muss. Zum anderen ermöglicht es einem, einen Schritt aus der Komfortzone zu machen und den persönlichen Horizont zu erweitern. Die Mexikaner würden sagen: «Dos pajaros de un tiro» (Zwei Fliegen auf einen Streich).

Das Erlebnis «Auslandaufenthalt» bedingt viel Willen und organisatorischen Aufwand. Für mich persönlich hat sich jedoch jede Vorarbeit mehr als ausbezahlt. Empfehlen kann ich diese Erfahrung allen, die sich gerne ausserhalb ihrer Komfortzone bewegen.

Februar 2019

Interessiert an einem Auslandssemester?

Ein Auslandssemester bietet die einmalige Gelegenheit, während des Studiums Fachwissen in einer anderen Hochschulumgebung zu vertiefen sowie sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu erweitern. Alle Informationen finden Sie hier.

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