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Grundlagen verantwortungsbewussten Entscheidens

Modulgruppe
ECTS 5
Im Lehrplan VZ: 1. Semester, TZ: 1. Semester
Unterrichtssprache Deutsch
Lerninhalte

Modulteil: Wirtschaftsethik (50% Anteil am Modul)

Das wirtschaftliche Denken und Handeln ethisch zu reflektieren, ist Anliegen der modernen Ökonomie, will sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Dazu zählt auch die Einsicht, dass nicht alle Konflikte moralisch aufgelöst werden können: Dilemmasituationen müssen jedoch als solche erkannt und ethisch analysiert werden, wenn Managemententscheidungen souverän sein sollen.
Im beruflichen Alltag sind Betriebsökonomen und Betriebsökonominnen häufig mit komplexen ethischen Entscheidungen konfrontiert. Die Wirtschaftsethik lehrt, solche komplexen Situationen zu erkennen, zu analysieren und philosophisch begründete Entscheidungen zu entwickeln. Neben der Lehre des ethisch-philosophischen Basiswissens findet eine intensive Arbeit an konkreten Fällen aus der Praxis statt.
Die Studierenden werden auf dem Niveau der Berufsschule abgeholt und an die Denk- und Handlungsweisen der Hochschule herangeführt. Sie erwerben sowohl theoretische Kenntnisse wie auch Reflexionsansätze, die in Folgemodulen systematisch eingebettet, vertieft und angewandt werden. Die Modulziele betreffen zentrale und grundlegende Denk- und Handlungsweisen der Betriebsökonomie und sind nicht in einem Semester zu erreichen, sondern in einem zyklischen Lernprozess während des gesamten Studiums zu verfolgen.

Modulteil: Kritisches Denken (50% Anteil am Modul)

Eine zentrale Fähigkeit von Betriebsökonominnen und Betriebsökonomen ist es, Problemstellungen zu identifizieren, zu analysieren sowie anhand der gewonnen Erkenntnisse systematisch Entscheidungen zu treffen und neue Lösungen zu erarbeiten. Diese Analyse und Entscheidungsprozesse erfolgen oft auf Basis intransparenter Datenlage und dem Vorliegen grosser Informationsmengen. In diesem Modulteil erlernen die Studierenden Fertig- und Fähigkeiten, um diesen Anforderungen mit praxisorientierten und wissenschaftlichen Methoden gerecht zu werden.

 

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