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Kunst kann

Künstlerisch-vermittelnde Strategien in sozialen Prozessen einsetzen

Certificate of Advanced Studies CAS Kooperation der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW (HGK) und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (HSA)

Das CAS-Programm «Kunst kann» eröffnet neue Blickwinkel auf Kunst, das eigene gestalterische Tun und das gemeinsame Gestalten mit anderen. Die Teilnehmenden werden in künstlerisch-vermittelnde Strategien eingeführt und erwerben die Fähigkeit, Gruppen und Einzelne in künstlerisch-vermittelnden Arbeitsweisen anzuleiten sowie gestalterische Auseinandersetzungen für soziale Prozesse wirksam zu machen. Die Weiterbildung integriert Methoden aus den Bereichen Vermittlung, Bildende Kunst, Gestaltung, Kunstpädagogik, Performance und anderen partizipativen Praktiken. Der CAS-Kurs wird mit erfahrenen Vermittlerinnen, Dozierenden der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern aus der freien Szene durchgeführt.

Leitdee

Die Ausbildung in vermittelnden, künstlerischen und kulturellen Kompetenzen führt zu einem neuen Verständnis der Handlungsvermögen unterschiedlicher Akteur*innen und eröffnet neue Begegnungsräume mit Klient*innen in der Psychosozialen Praxis, Teilnehmer*innen von Integrationsprogrammen, Schüler*innen im Unterricht, Jugendlichen in Freizeitangeboten etc. Die Auseinandersetzung mit diversen Vermittlungsstrategien ist zentrales Thema dieses CAS. Im Fokus steht der Mehrwert künstlerisch-gestalterischer Arbeitsweisen und der Begegnung mit Kunst in sozialen Gefügen. Kunst und Gestaltung ermöglichen individuelle Ausdrucksformen und sind Mittel zur sozialen Interaktion. Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit in der Begegnung mit Kunst im Kontakt mit sich selbst und anderen können für soziale Prozesse fruchtbar gemacht werden, führen zu neuen Erkenntnissen und darauf aufbauend zu einem neuen Selbstverständnis.

Jede Person hat das Potential, durch die Begegnung mit künstlerischen Strategien eigene Ressourcen im Dialog mit gestalterischen Mitteln zu entdecken und zu aktivieren. So kommt es in der Begegnung mit künstlerischen Strategien und Vermittlungsmethoden zu einem neuen Verständnis der eigenen Person in Relation zur Umwelt. Es werden neue Qualitäten und Fähigkeiten entdeckt, die sich die Individuen vorher selbst gar nicht zugetraut hätten. Dieser Prozess ist mit einer Zunahme an Aktivität, einer Zunahme an Zuversicht, Flexibilität und einer Stärkung des Selbstbewusstseins verbunden. Doch wie sollen diese Auseinandersetzung mit dem eigenen oder fremden gestalterischen Tun angeregt werden? Wie kann diese Begegnung gefördert werden, ohne dass die Selbst- und Mitbestimmung verloren geht? Der CAS «Kunst kann» soll durch die Begegnungen mit künstlerisch-partizipatorischen Strategien von Künstlerinnen und Künstlern sowie durch die Teilhabe an Prozessen der Kunstvermittlung den Umgang mit diesen Fragen ermöglichen.

Eine Erweiterung von kommunikativen, künstlerischen und gestalterischen Kompetenzen verhilft zu mehr Chancengerechtigkeit. Gesellschaftliche Teilhabe, als eine der zentralen Bedingungen von Chancengerechtigkeit, ist auf kommunikative und kulturelle Kompetenzen angewiesen – eben diese lassen sich mit künstlerischgestalterisch basierten Vermittlungsstrategien intensiv fördern. Durch die Stärkung von künstlerischen und gestalterischen Kompetenzen eröffnen wir nicht nur Möglichkeitsräume für Gestaltung, sondern auch für Kommunikation, soziale Interaktionen, die Stärkung von sozialen Gefügen, den persönlichen Ausdruck, die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und somit auch für die  Stabilisierung der Persönlihckeit.

Institut für Lehrberufe für Gestaltung und Kunst

Der Vermittlung von Kunst und Design kommt in unserem durchgestalteten Kommunikationszeitalter eine wichtige Bedeutung zu.

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Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst, Ateliergebäude: A 1.18 Oslo-Strasse 3 4142 Münchenstein b. Basel
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