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Fachsensible Vertiefung

Die fachsensible Vertiefung ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit fachbezogenen Facetten und Anforderungen der Hochschullehre. Das Fundament bilden die in den «BASICS blended» und «BASICS PLUS» erarbeiteten Grundlagen. Die Teilnehmenden beziehen diese Grundlagen mit kollegialer und fachlicher Begleitung auf den eigenen Lehrkontext, identifizieren fachkulturelle Spezifika und bearbeiten diese produktiv für ihren eigenen Lehrkontext. Die fachsensible Vertiefung ist transferorientiert hinsichtlich der individuellen Lehre konzipiert und sieht Elemente im Umfang von insgesamt fünf Präsenztagen vor.

Eckdaten

Abschluss
Teilnahmebestätigung
Unterrichtssprache
Deutsch

Kick-off
Einführung in die fachsensible Vertiefung, die Anforderungen an das Lehrportfolio, die kollegiale Hospitation und das kollegiale Dokumenten-Review sowie Verknüpfung der Grundlagen BASICS blended, BASICS PLUS mit den fachsensiblen Elementen.
Hospitationen
Durchführung gegenseitiger fachnaher oder fachfremder Hospitationen in der Lehre auf Basis eines strukturierten Hospitationsleitfadens und von Feedbackgesprächen.
Kollegiale didaktische Fallberatungen
Vorstellen und strukturiertes Bearbeiten konkreter Fälle aus der eigenen Lehre zur Entwicklung von Lösungen, Handlungsalternativen und Entwicklungsperspektiven.
Feedbackgestützte Entwicklungsarbeit
Arbeit an eigenen Lehrdokumenten, gestützt auf gegenseitige Doppel-Reviews im Ringprinzip (online), deren Weiterentwicklungen in Kurzpräsentationen vorgestellt werden.
Inputs
Workshops als Wahlangebot zu spezifischen fachkulturellen Bezügen, durchgeführt von ausgewählten Experten und Expertinnen. Das Absolvieren eines Angebots (1 Tag) gehört zum Pflichtpensum:
Problem Based Learning/Lernen am Modell/Case Studies
Das Problem Based Learning ist eine Lernmethode, welche ausgesprochen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Fragestellungen (Probleme) bilden den Organisationsmittelpunkt und den Anreiz des Lernens und sind gleichzeitig das Mittel für die Entwicklung von Problemlösefähigkeiten und das Aneignen von Lerninhalten.
Am Kurstag zum Problem Based Learning werden die Teilnehmenden die Gelegenheit haben, anhand eines Beispiels die Methode aktiv zu erleben und die Grundzüge der Anwendung kennenzulernen.
Critical Diversity Literacy
Im Atelier zu «Diversity und Hochschullehre» wird der Umgang mit verschiedenen Dimensionen von Diversity im Kontext von Studium und Lehre thematisiert und mit den Teilnehmenden in interaktiven Arrangements bearbeitet. Konkreter Handlungsbedarf wird im Atelier entlang der folgenden Fragen ausgelotet: Wie können unterschiedlichen Lebensformen, Erfahrungen und Ausgangslagen von Studierenden in Studium und Lehre berücksichtigt werden? Welche Bedingungen benötigt eine diversitätsorientierte und heterogenitätssensible Lehre? Welche Spannungsverhältnisse und Widerspruchslagen begegnen uns in unserem Hochschulalltag? Die geplante Veranstaltung bietet einen Reflexionsraum, um erforderliche Kompetenzen und Sensibilitäten zu schärfen, den Blick zu weiten und produktive Handlungsoptionen für die zukünftige Gestaltung von Studium und Lehre zu entwickeln.
Case teaching/Fallarbeit
Es gibt wohl nur ganz wenige Dozierende, die nicht gelegentlich Fallbeispiele in ihrem Unterricht einsetzen. «Case Teaching» ist aber weit mehr als der geschickte Einsatz von Beispielen: es ist eine Grundhaltung, die Studierende als aktive Gestalterinnen und Gestalter des Lehr- und Lernprozesses sieht – und in dieser aktiven Rolle den Schlüssel zu einem nachhaltigen Lernerfolg erkennt. In diesem Kurs geht es darum, zu verstehen, wie Case Teaching vorbereitet werden muss, welchen Anforderungen an das Lehr- und Lernumfeld gestellt werden, wie man mit der Frage der Leistungsbewertung umgeht und wie man ganz praktisch Case Teaching in bestehende Lehrveranstaltungen einbauen kann. Dem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden sowie der Diskussion von Best Practices wird entsprechend ebenfalls Zeit gewidmet.
Kritisches Denken fördern
Wie lassen sich kritische Denkfähigkeiten und der Umgang mit komplexen Situationen und ethischen Fragen fördern? Im Workshop werden Sie sich mit kritischem Denken fachbezogen auseinandersetzen und Ideen für die Lehre und für die Verbindung von kritischem Denken mit weiteren Lernzielen entwickeln.

Zielpublikum

Dozierende an Hochschulen

Bemerkung

Alle Personen, die an einer Hochschule in der Lehre tätig sind und ihre Lehrpraxis reflektieren, fundieren und weiterentwickeln wollen.
Die Teilnahmegebühren werden teilweise von den Hochschulen übernommen. Es lohnt sich, dies bei der eigenen Hochschule abzuklären. Ansprechpersonen hierfür sind in der Regel die direkten Vorgesetzten.
Die Spesen gehen zu Lasten der Teilnehmenden.

Preis

CHF 3 100.00

Kursleitung

Monika Tschopp, Leiterin Ressort Hochschullehre, Dozentin für Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung, PH FHNW

Anmeldung

Standort

Institut Weiterbildung und Beratung, Brugg-Windisch

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Pädagogische Hochschule Institut Weiterbildung und Beratung, Raum 6.2B03 Bahnhofstrasse 6 5210 Windisch

Institut Weiterbildung und Beratung, Solothurn

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Pädagogische Hochschule – Institut Weiterbildung und Beratung Obere Sternengasse 7 4502 Solothurn
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