Skip to main content

Methoden zur Begleitung von jungen Erwachsenen in der Berufs- und Arbeitsintegration

Fachpersonen in Berufsintegrationsprojekten, Motivationssemestern, beim RAV oder auf den Sozialdiensten stossen oft an Grenzen. Das Fachseminar bietet Gelegenheit über die Zielgruppe und ihren Bedarf nachzudenken und sich mit ausgewählten Methoden und Handlungsansätzen zu befassen.

Die Begleitung von jungen Erwachsenen in der Berufs- und Arbeitsintegration ist anspruchsvoll. Insbesondere bei jungen Erwachsenen, die sich mit den Herausforderungen dieses Übergangs verspätet auseinandersetzen, besteht ein erhöhter Bedarf an Unterstützung.
Im Fachseminar werden die veränderten Bedingungen im Übergang und die daraus entstehenden Bedarfe der Zielgruppe diskutiert. Im Fokus steht das Kennenlernen und Ausprobieren von methodischen Ansätzen zur Begleitung von jungen Erwachsenen. Sowohl biografische wie auch ressourcen- und kompetenzorientierte Methoden zielen darauf, herausfordernde und ins Stocken geratene Prozesse neu zu beleben und Möglichkeiten und Chancen aufzudecken.

Inhalt

Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene mit Benachteiligungen, die den Berufs- und Arbeitsintegrationsprozess verspätet durchlaufen, brauchen spezifische Unterstützung. Bestehende Konzepte und Handlungsansätze stossen oft an Grenzen, da weder Konzepte für Jugendliche noch für Erwachsene richtig greifen. Junge Erwachsene agieren in mancherlei Hinsicht wie Jugendliche, wollen aber – berechtigterweise – als Erwachsene wahrgenommen werden. Das stellt besondere Anforderungen an die Begleitung. Die Auseinandersetzung mit den Bedingungen und Bedarfen der Zielgruppe stellt daher den Ausgangspunkt im Fachseminar dar.
Im Fokus des Fachseminars stehen Methoden, die darauf zielen, neue Impulse zu setzen und junge Erwachsene zu motivieren, die Selbstverantwortung für ihre Prozesse (wieder) zu übernehmen. Dazu eignen sich ressourcen- und kompetenz-orientierte Methoden, systemisch-lösungsorientierte sowie Methoden der Biografiearbeit. Auf der Basis des Kompetenzbalancemodells (Cassée) sowie des systemisch-lösungsorientierten Ansatz "Ich schaff’s" (Bauer/Hegemann; Furman) wird das Grundverständnis der Förderung dargelegt. Weiterhin werden methodische Ansätze aufgezeigt und im Rahmen von Fallarbeit erprobt.

Zielpublikum

Sozialarbeitende und andere Fachpersonen, die junge Erwachsene im Rahmen von Angeboten der Berufs- und Arbeitsintegration über längere Zeit begleiten (bspw. in Programmen/Angeboten der Jugendhilfe, der Arbeitslosenversicherung, der Sozialhilfe, der Invalidenversicherung oder anderer Integrationsangebote)

Weitere Informationen

Download Flyer

Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten

Anmeldung

Anmelden

Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
Diese Seite teilen: