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Beratung und Begleitung von Migrantenfamilien

Sie lernen wie das Beratungssetting im Umgang mit Migrantenfamilien zu gestalten ist, welche Haltungen und welche Art der Gesprächsführung förderlich sind und setzen sich mit familiären und individuellen Mechanismen in Migrationsprozessen auseinander.

Im Rahmen dieses Fachseminars werden individuelle und innerfamiliär ablaufende Mechanismen während eines Migrationsprozesses vorgestellt und gemeinsam migrationsphasenspezifische Interventionsansätze für Berater und Beraterinnen erarbeitet. Dies bedingt eine differenzierte Art, Biografien und Lebensgeschichten zu analysieren und zu verstehen.
Je nach Situation und persönlichkeitsbezogenen Gegebenheiten wirkt sich kulturelle Differenz unterschiedlich aus. Mal wird sie ignoriert, mal als Bedrohung empfunden, mal als Bereicherung gesehen. Im Beratungskontext aber soll es darum gehen, einen Raum zu schaffen, in dem Ambivalenzen zugelassen und Mehrfachzugehörigkeiten möglich sind. Das Fachseminar ermöglicht die Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Barrieren in der Beratung und Begleitung von Einzelpersonen und Familien im Kontext von Migration.
Das Handlungsrepertoire der Teilnehmenden wird durch Vermittlung von Kenntnissen über systemische Methoden erweitert. Der Schwerpunkt dabei bildet die ressourcen- und lösungsorientierte Bearbeitung von konkreten Fragestellungen aus dem Berufsalltag. Fallgeschichten aus dem eigenen Arbeitsbereich sind erwünscht.
Insgesamt ermöglicht das Fachseminar eine vielschichtige Beschäftigung mit den folgenden Themen und Fragen:

  • Wie ist das Beratungssetting im Umgang mit Migrantenfamilien zu gestalten?
  • Welche innere Haltung, welche Art von Annäherung an die Thematik und der Gesprächsführung sind förderlich?
  • Was fördert die Handlungsfähigkeit der Beratenden?

Inhalt

  • Welche Unterschiede und Ähnlichkeiten zeigen sich in den Entwicklungs- und Migrationsgeschichten von Familienangehörigen?
  • Input zum Thema Beratung und Beratungssetting: Welche Herausforderungen stellen sich in der Beratung und Begleitung von Migrantenfamilien?
  • Praktische Umsetzung: Ev. Bearbeitung von ausgewählten Fallbeispielen. Vom Finden «guter» Lösungen durch Methoden der kultursensiblen Genogrammarbeit, Zeitstrahl, Family Map, systemische und lösungsorientierte Fragen bis zum regelmässigen Einholen von Feedback zum Arbeitsbündnis und Verlauf der Beratung.

Zielpublikum

  • Personen aus der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik und Soziokulturellen Animation bei denen Migrantinnen und Migranten ein wichtiges Klientel sind.
  • Personen, die in der Anti-Rassismus-, Migrations- und Flüchtlingsarbeit tätig sind.
  • Personen, die in Unternehmen und NGO’s tätig sind und sich mit Fragen von Migration, heterogener Arbeitnehmerschaft und interkultureller Öffnung beschäftigen.
  • Personen, die in Behörden und Institutionen in Arbeits- und Themenfeldern von Integration und Migration tätig sind.

Weitere Informationen

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Die Durchführung 2018 ist ausgebucht!
Die Daten für die nächste Durchführung folgen...

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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