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Kleine Kinder (0-6) in Übergangssituationen begleiten: Was brauchen Kinder und ihre Bezugspersonen damit Übergänge gelingen?

Übergangssituationen (Kita-Eintritt, Wechsel zwischen getrenntlebenden Eltern, Platzierung in einem Kinderheim/ einer Pflegefamilie) sind oftmals mit Herausforderungen verbunden: Was brauchen kleine Kinder und ihre Bezugspersonen, damit sie Übergänge positiv bewältigen können? Wie können beteiligte Fachpersonen Kinder und ihre Familien bei einer anstehenden Übergangssituation adäquat unterstützen und somit zu einem gelingenden Prozess beitragen?

Als Übergangssituationen sind all jene Veränderungsprozesse gemeint, in denen kleine Kinder Veränderungen bewältigen müssen z.B. einen Wechsel der Bezugsperson(en), des Ortes oder der Tätigkeit – oder alles miteinander. Ob bei einem Alltagsübergang (z.B. vom Spielen an den Esstisch), einem Kita-Eintritt, beim Wechsel zwischen getrenntlebenden Eltern oder einer Platzierung in einem Kinderheim/ einer Pflegefamilie: Übergangssituationen erfordern von Kindern einen Abschied von Vertrautem und bedingen ein sich Einlassen auf Neues, manchmal gänzlich Unbekanntes. Einer bedarfsgerechten Planung eines Überganges sowie einer altersadäquaten Begleitung der Kinder und ihren Familien während diesem Prozess kommt dabei eine grosse Bedeutung zu. Besonders für junge Kinder, die zugleich bereits abrupten Trennungen ausgesetzt waren, ist die sorgfältige Gestaltung von Übergangssituationen notwendig – aber oftmals auch mit Herausforderungen verbunden: Was brauchen kleine Kinder und ihre Bezugspersonen, damit sie Übergänge positiv bewältigen können? Wie können beteiligte Fachpersonen Übergangssituationen unterstützend begleiten?

Inhalt

In diesem Fachseminar wird zunächst mit Bezug auf die Säuglingsforschung und mit Hilfe von Videobeispielen gelungene Übergangsbegleitung im Alltag thematisiert. Wieso weint ein zuvor zufriedener Säugling, wenn er auf die Decke gelegt wird? Warum kommt es beim Rausgehen zu Konflikten, obwohl das Kind gerne draussen spielt? Am Beispiel solcher alltäglichen Übergangssituationen wird erarbeitet, wie kleine Kinder Selbstberuhigung und Zuversicht im Kontakt mit Neuem gewinnen können und welche Aufgabe der begleitenden Bezugs- und Fachperson zukommt, damit der Stress der Kinder minimiert wird und ein Übergang gelingt.

Zielpublikum

Fachpersonen in ambulanten/ stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wie sozialpädagogische Familienbegleitung, sozialpädagogische Tagesstrukturen, Kinderheime, begleitete Besuchs- und Übergabetreffs für getrennte/geschiedene Erziehungsberechtigte, Erziehungs- und Familienberatung usw. Weiter richtet sich das Fachseminar auch an Fachpersonen des Pflegekinderwesens sowie der familienergänzenden Kinderbetreuung.

Weitere Informationen

Leitung: Anna von Ditfurth lic. phil., systemisch-integrative Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Erziehungsberaterin in der Jugendhilfe, Eltern-(Klein-)Kind Therapeutin in der baby-hilfe-zuerich.ch
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Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Muttenz

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Hofackerstrasse 30 4132 Muttenz
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