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Gesundheitsförderung und Prävention: Bezugswissenschaften Gesundheitssoziologie, Gesundheitspsychologie und Ethik

Erfolgreiche Gesundheitsförderung und Prävention stützen sich auf neuste empirische Erkenntnisse und auf ein theoretisches Fundament. Dies steht im Zentrum dieses Fachseminars. Es führt in ausgewählte Bezugswissenschaften ein: Ziel ist es, sich mit den soziologi-schen und gesundheitspsychologischen Grundlagen sowie den Konzepten zu Chancengerechtigkeit auseinanderzusetzen sowie Massnahmen ethisch zu reflektieren und zu begründen

Gesundheitsförderung und Prävention haben in den letzten Jahren stark an Bedeu-tung gewonnen, auch weil es mittlerweile vielfach belegt ist, dass eine Mehrzahl der Bedingungen für eine gute Gesundheit aktiv gestaltet werden kann. Dazu gehören sowohl die Einflussfaktoren der ökonomischen, der sozialen und der ökologischen Umwelt, die kulturellen, milieugeprägten Haltungen und Gewohnheiten als auch die individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen. Gesundheitsförderung und Präven-tion befinden sich somit im Schnittfeld mehrerer Disziplinen, insbesondere Soziale Arbeit, Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Medizin. Die Entwicklung von wirksa-men Interventionen bedingt deshalb ein breites Wissen aus diesen Bezugswissen-schaften.
Das Fachseminar beleuchtet zentrale Fragen von Gesundheitsförderung und Präven-tion, beispielsweise: Weshalb behalten Menschen trotz besseren Wissens gesund-heitsgefährdende Gewohnheiten bei? Welche kognitiven, emotionalen und motivierenden Faktoren spielen eine Rolle, damit Verhaltensänderungen stattfinden? Ebenso zentral sind die sozialen Faktoren und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen: Wie beeinflussen soziale Ungleichheit und spezifische Lebensumstände die Gesundheit? Was bedeutet dies für die Entwicklung von chancengerechten Angeboten? Gesund-heitsförderliche und präventive Massnahmen sollen auch ethisch legitimiert sein. Sie sind oft mit Werten konfrontiert, die zueinander in einem Spannungsverhältnis stehen – etwa den Werten der individuellen Freiheit und der Autonomie versus die fürsorglich begründeten Eingriffe durch den Staat.
Dieses Fachseminar ist integraler Bestandteil des CAS-Programms Gesundheitsförderung und Prävention: Grundlagen und Best Practice

Inhalt

• Ethische Reflexionen zu Massnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention
• Einführung in gesundheitspsychologische Modelle und Theorien des
Gesundheitsverhaltens
• Einführung in die Gesundheitssoziologie und Konzepte sozialer Gerechtigkeit
• Dimensionen, Erklärungsmodelle, Konsequenzen sozialer Ungleichheit
• Milieutheorien, Sozial-/Kulturkapital
• Synthese und Transfer ins eigene Berufsfeld

Zielpublikum

Fachpersonen aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung, Pflege, aus Verwaltung und Betrieben, die Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention übernehmen.
Eine Vorbildung über Grundlagen und Konzepte von Gesundheitsförderung und Prävention ist von Vorteil.

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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