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Gesundheitsförderung und Präventon: Methodisches Handeln

Das Fachseminar gibt einen Überblick über das breite Spektrum der methodischen Handlungsweisen, welches Gesundheitsförderung und Prävention zur Verfügung steht: Es werden ausgewählte Methoden der individuums- wie auch der strukturorientierten Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt, wie beispielsweise ressourcenorientierte Beratungsansätze oder Skills zur Organisation und Moderation von Schulungsanlässen, partizipativen Planungs- und Entwicklungsmethoden wie auch Möglichkeiten für politische Interventionen und Entwicklung von kantonalen Programmen.

Gesundheitsförderung und Prävention nutzen ein breites Spektrum an strategischen und methodischen Handlungsweisen. Eine Systematik dazu schlägt die Ottawa-Charta der Gesundheitsförderung (WHO,1986) vor. Sie postuliert als die drei zentralen methodischen Handlungsweisen: enable, mediate und advocacy (befähigen/ermöglichen, vermitteln/vernetzen sowie Interessen vertreten). Damit ist das «Handwerk» der Gesundheitsförderung und der Prävention umrissen.
Zentral ist weiter die Gegenüberstellung von individuumsorientierten und strukturorientierten Handlungsweisen (oft als Verhaltens- bzw. Verhältnisintervention be-zeichnet). Strukturelle Ansätze reichen von gesetzlichen Grundlagen über die Schaffung neuer Dienstleistungen und Finanzierung von Programmen bis zu Gestaltungen der physischen und sozialen Umwelten. Individuumsorientierung wird zusätzlich unterteilt in psycho-edukative und sozio-edukative Handlungsweisen. Zu letzteren gehören partizipative Planungs- und Entwicklungsprozesse.
Aus fachlicher Sicht ist unbestritten, dass eine Ergänzung, noch besser eine gegenseitige Verzahnung der beiden Hauptstrategien für die Erreichung von präventiven oder gesundheitsförderlichen Zielen am effektivsten ist. Dies verlangt von den Akteuren ein entsprechend breites Rüstzeug.
Dieses Fachseminar ist integraler Bestandteil des CAS-Programms Gesundheitsförderung und Prävention: Grundlagen und Best Practice https://www.fhnw.ch/de/weiterbildung/soziale-arbeit/9285739"target="_blank">
Wichtigstes Handwerk von Gesundheitsförderung und Prävention ist das Entwickeln und Leiten von Projekten. Dazu befähigt ein eigenes CAS-Programm mit Aufbaucharakter. https://www.fhnw.ch/de/weiterbildung/soziale-arbeit/9313818"target="_blank"> CAS Gesundheitsförderung und Prävention: Projekte leiten

Inhalt

• Übersicht über das Spektrum der Strategien und methodischen Handlungsweisen in Gesundheitsförderung und Prävention
• Partizipative Planungs- und Entwicklungsmethoden mit Anwendungsbeispielen
• Ressourcenorientierte Beratung in Gesundheitsförderung und Prävention
• Organisation und Moderation von Schulungsanlässen in der Erwachsenenbildung
• Strukturelle Methoden: auf der politischen Ebene intervenieren, Programme auf kantonaler Ebene umsetzen
• Synthese und Transfer ins eigene Berufsfeld

Zielpublikum

Fachpersonen aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung, Pflege, aus Verwaltung und Betrieben, die Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention übernehmen
Eine Vorbildung über Grundlagen und Konzepte von Gesundheitsförderung und Prävention ist von Vorteil.

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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