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Ein «kompaktes» Reallabor

25. Februar 2026

Partizipieren, Forschen und Gestalten im Aussenraum des Campus Brugg-Windisch

2 ECTS

Montag31.08.202613-17Muttenz
Dienstag01.09.20269-17Brugg-Windisch
Mittwoch02.09.20269-17Brugg-Windisch
Donnerstag03.09.20269-17Brugg-Windisch
Freitag04.09.20269-12Brugg-Windisch

Das erwartet dich:

Der Aussenraum des Campus Brugg-Windisch wird zum Reallabor: Du erkundest gemeinsam mit anderen Studierenden aus verschiedenen Disziplinen in Gruppen, wie dieser Ort heute genutzt wird und welches Potenzial er für eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft birgt. Durch Beobachtung, dialogische Methoden und partizipative Mini-Interventionen entwickelst du kreativ-innovative Ansätze, wie der Campus zu einem lebendigen Begegnungs-, Lern- und Aufenthaltsraum werden kann. 
Das Modul lädt dich dazu ein, realen Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten, Ideen experimentell sichtbar zu machen und prototypisch zu testen. Du entwickelst dabei ein vertieftes Verständnis für räumliche Zusammenhänge, unterschiedliche Nutzer:innenperspektiven und co-kreative Gestaltungsprozesse – und eröffnest damit neue Handlungsspielräume für eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung des Campus. 

Im Modul befasst du dich mit der Analyse und Gestaltung des Aussenraums des Campus Brugg-Windisch. Du lernst, räumliche Situationen systematisch zu beobachten, Nutzungen und Bewegungsmuster zu erkennen sowie Potenziale und Herausforderungen des Ortes zu verstehen. Dabei setzt du dialogische und partizipative Methoden ein, um verschiedene Akteur:innen einzubeziehen und deren Perspektiven in den Gestaltungsprozess zu integrieren. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in gemischten Teams ermöglicht dir, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und gemeinsame Entscheidungen zu entwickeln. Auf dieser Grundlage erarbeitest du kreativ-innovative Ideen für nachhaltige räumliche und soziale Interventionen und übersetzt deine Erkenntnisse in visuelle Darstellungen, Modelle und einfache Prototypen, die im Aussenraum getestet werden. Durch das Beobachten der Wirkung dieser Interventionen sowie durch Rückmeldungen aus der Gruppe und den Nutzenden gewinnst du Einsichten in iterative Entwurfsprozesse und reflektierst die Bedeutung von Kooperation, Nutzer:innenorientierung und Experimentierfreude für nachhaltige, räumliche Interventionen. Abschliessend überträgst du deine Erkenntnisse auf weiterführende Fragen und zukünftige Anwendungsfelder. 

Unterrichtssprache:

Deutsch

Voraussetzungen:

Keine

Bemerkungen:

Montagnachmittag: Gemeinsamer Postenlauf mit den Studierenden der Module «Kühle Konzepte für zukünftige Strassenräume» und «Nachhaltige Zukunftsräume entwerfen und gestalten», um den interdisziplinären Austausch zu fördern und Einblicke in weitere Themen zu ermöglichen. 

Während der Woche: Zusätzlich zum Austausch vor Ort steht ein digitaler Austausch über das Miro-Board zur Verfügung. Die Studierenden dokumentieren ihren Arbeitsprozess dort und machen ihn für die Teilnehmenden der anderen Module zugänglich.

Leistungsnachweis:

Modul mit Anwesenheitspflicht, Prozessreflexion und -dokumentation,Visualisierung/Prototyp, Schlusspräsentation 

Modulbewertung:

erfüllt / nicht erfüllt (2-er Skala)

Das kannst du lernen:

Soziale und ethische Kompetenz

Studierende können ökologische und soziale Zusammenhänge verstehen, nachhaltige Lösungen umsetzen, vielfältige Perspektiven respektieren und in diversen Teams inklusiv, reflektiert und verantwortungsvoll handeln.

Methoden- und Problemlösungskompetenz

Studierende können Kreativitätstechniken und partizipative Methoden anwenden, komplexe Probleme analysieren und lösen, widersprüchliche Informationen einordnen und unterschiedliche Perspektiven angemessen berücksichtigen.

Fach- und Transferkompetenz

Studierende können interdisziplinäres Wissen und Methoden anderer Fachrichtungen zielführend integrieren, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis übertragen und als Brückenbauer:innen zwischen Theorie und Praxis wirksam handeln.

Dozierende:

Martina Hänggi, Theresia Leuenberger, Marianna Helen Meyer 

Schlagworte: 2 ECTS

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