NEW?_WORK?

2 ECTS
| Montag | 31.08.2026 | 13-17 | Muttenz |
| Dienstag | 01.09.2026 | 9-17 | Brugg-Windisch |
| Mittwoch | 02.09.2026 | 9-17 | Brugg-Windisch |
| Donnerstag | 03.09.2026 | 9-17 | Brugg-Windisch |
| Freitag | 04.09.2026 | 9-12 | Brugg-Windisch |
Das erwartet dich:
In diesem Modul setzt du dich mit den Begriffen “Arbeit” und “New Work” auseinander und beziehst dabei historische, kulturelle und soziale Hintergründe mit ein. Im Wissen um unterschiedliche Sichtweisen auf Arbeit, geprägt durch differente Sozialisationsbedingungen und disziplinäre Perspektiven, präzisierst du gemeinsam mit der Gruppe deren Dimensionen und Konturen im Dialog und Austausch mit unterschiedlichen Ko-Autor*innen. In der Gruppe diskutierst du hieraus folgende mögliche Vorstellungen zukünftiger Arbeit.Die Frage „Was ist Arbeit heute – und was könnte sie morgen sein?“ begleitet dich dabei nicht nur analytisch, sondern auch performativ, raumgreifend und kooperativ.
Während der Exploration Week lernst du in diesem Kurs unterschiedliche Verständnisse von Arbeit aus mehreren Perspektiven kennen. Darunter ordnest du mit der Gruppe die Erfahrungen von Arbeit und untersuchst, welche Stimmen gehört werden und welche nicht. Du erfährst als Ko-akteur:in, wie künstliche Intelligenz, Algorithmen und Plattformen als Teil von Produktionsverhältnissen mit eigenen Handlungsmächten zusammenspielen. Auch Tiere, Maschinen oder Softwarecodes können «arbeitsrelevante» Akteure sein. Gemeinsam entschlüsseln wir, wer arbeiten darf, wer arbeiten muss und wer nicht, welche Arbeit unsichtbar gemacht wird und wo Inklusion gebraucht wird. Du arbeitest mit der Methodik der Imagination und gestaltest das Bild von New Work aktiv mit.
Unterrichtssprache:
Deutsch
Voraussetzungen:
Keine
Bemerkungen:
Keine
Leistungsnachweis:
Modul mit Anwesenheitspflicht, Auseinandersetzung mit dem Lehrinhalt
Modulbewertung:
erfüllt / nicht erfüllt (2-er Skala)
Das kannst du lernen:
Arbeit und New Work verstehen
Studierende können die Begriffe Arbeit und New Work im historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und ihre eigene Sichtweise reflektieren.
Kreativ forschen und gestalten
Studierende können künstlerisch-ästhetische Methoden anwenden, eigene Fragestellungen entwickeln und diese in ihre Praxis übertragen.
Mit Ambivalenzen umgehen
Studierende können offene und widersprüchliche Aspekte des Diskurses zu Arbeit und New Work erkennen und produktiv damit umgehen.
Dozierende:
Anouk Recher, Benedikt Hassler, Georges Pfründer, Stephanie Gyger, Tobias Studer
