Tipps für den Studienstart
Studieren kann Spass machen – aber ab und zu auch anstrengend sein. Hier findest du Tipps, wie du typische Herausforderungen im Studienalltag gut meistern kannst. Du erfährst mehr über die vielfältigen Unterstützungsangebote der FHNW und kannst dich inspirieren lassen, wie Ausgleich und Erholung trotz vollem Terminplan gelingen. Neugierig? Los geht’s!
Was ist deine Motivation? Finde einen Slogan, der dich antreibt, verknüpfe ihn mit einem passenden Bild und platziere beides gut sichtbar, zum Beispiel über deinem Schreibtisch. So behältst du deine Motivation immer im Blick.

Wenn du den Lernstoff überblickst, kannst du ihn in Portionen einteilen, priorisieren und einen Lernplan erstellen. Blockiere feste Lernzeiten im Kalender. Durch die Regelmässigkeit wird Lernen bald zur Selbstverständlichkeit.
Ein erfolgreicher Studienabschluss besteht aus vielen kleinen Schritten und Zielen. Setze dir Ziele für deine Lernsessions, deinen Tag, deine Woche und das Semester – und zwar smart: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Wenn du diese aufschreibst und beim Erreichen abhaken kannst, behältst du deinen Lernfortschritt besser im Blick.

Multitasking frisst Zeit und Energie. Schalte unnötige Ablenkungen aus, konzentriere dich vollständig auf deine Aufgabe und gönne dir danach bewusst eine Pause.
Nutze die Kraft positiver Emotionen. Du kannst sie gezielt wecken, z. B. indem du dir bewusst machst, was du schon alles geschafft hast und wofür du dankbar sein kannst. Auch Musik oder die Aussicht auf eine Belohnung können dich in eine positive Lernstimmung versetzen.

Was du wirklich verstanden hast, vergisst du nicht so leicht. Versuche, den Lernstoff wirklich zu verstehen, anstatt nur auswendig zu lernen. Das gelingt zum Beispiel, indem du dir immer wieder selbst Fragen zum Thema stellst und diese in eigenen Worten beantwortest. Und wenn du etwas nicht verstehst: Trau dich und frag nach!
Lernen ist immer Anschlusslernen. Das bedeutet, neues Wissen knüpft immer an bestehendes Wissen an. Je besser du dein Vorwissen vor dem Lernen abrufst, desto leichter fällt es dir zu lernen. Deshalb: Bevor du loslegst, frage dich zuerst: Was fällt mir auf? Was kommt mir bekannt vor? Was weiss ich schon?

Unser Kurzzeitgedächtnis ist beschränkt. Lerne in konzentrierten Einheiten von 30 bis 40 Minuten und lege danach bewusst eine Pause ein. Das bringt viel mehr als stundenlanges Pauken.

Mit dem Einatmen nimmst du den Lernstoff auf, mit dem Ausatmen verarbeitest du ihn nochmals, damit er hängen bleibt: zum Beispiel, indem du eigene Beispiele und Anwendungen suchst, zusammenfasst, Mindmaps oder Karteikarten erstellst, Merksätze formulierst oder Lernplakate machst.
Schon gelernt und trotzdem wieder vergessen? Für dein Gehirn gilt dasselbe wie für deine Muskeln: Was du nicht nutzt, bildet sich zurück und wird aussortiert. Unterbrich die natürliche Vergessenskurve durch «zeitlich versetztes Abrufen» und wiederhole in bestimmten Intervallen: nach einem Tag, nach drei Tagen, nach einer Woche…
Erholung ist wichtig, damit du auch langfristig motiviert und leistungsfähig bleibst. Plane regelmässig Pausen ein, um aufzutanken. Damit gibst du deinem Gehirn auch Zeit, den Lernstoff zu verarbeiten.

Die gängigste Wiederholungsmethode vieler Studierender ist nochmaliges Lesen. Leider bringt das nicht sehr viel, denn dabei nimmst du die Lerninhalte einfach nochmals auf. Schalte stattdessen den Lernturbo ein durch «aktives Abrufen», zum Beispiel mit Karteikarten, oder lass dich von ChatGPT oder einer anderen KI abfragen.
Mit Gleichgesinnten zusammen zu lernen, bringt nicht nur mehr Spass und Motivation, du lernst auch intensiver, wenn du den Lernstoff mit anderen diskutierst und in eigenen Worten erklärst. Schliesse dich einer Lerngruppe an oder gründe selbst eine. Mit drei bis vier Personen hat eure Gruppe die ideale Grösse.

Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern mit dir selbst. Wenn du etwas nicht auf Anhieb kannst, heisst das nur, dass du es noch nicht kannst. Konzentriere dich auf deinen Fortschritt und lerne aus Fehlern.
Lernen ist ein aktiver Prozess und anstrengend. Das ist positiv, denn wenn du dich anstrengst, verändert sich dein Gehirn, stellt neue Verbindungen her und du entwickelst neue Fähigkeiten. Nimm die Herausforderung an und wachse daran. Mit diesem Mindset meisterst du auch schwierige Phasen.
Weitere Tipps und Unterstützungsangebote:
Wir wünschen viel Freude und Erfolg auf deiner Lernreise an der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW!