{"id":13145,"date":"2023-10-30T17:09:16","date_gmt":"2023-10-30T16:09:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/?p=13145"},"modified":"2023-10-30T17:09:17","modified_gmt":"2023-10-30T16:09:17","slug":"kiran-millwood-hargrave-tom-de-freston-julia-und-der-hai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/kiran-millwood-hargrave-tom-de-freston-julia-und-der-hai\/","title":{"rendered":"Kiran Millwood Hargrave\/Tom de Freston: Julia und der Hai"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"489\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13146\" style=\"aspect-ratio:0.7157464212678937;width:315px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia.jpg 350w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Julia, 11 Jahre alt, verbringt diesen Sommer zusammen mit ihren Eltern in einem Leuchtturm auf den Shetlandinseln. Die einsame Insel trifft nicht ganz ihren Geschmack, aber Julia ist ein offenes kontaktfreudiges M\u00e4dchen, deshalb freundet sie sich schon bald mit Kim, einem Jungen von der Insel, an. Kim interessiert sich f\u00fcr Sterne, er hat ein Teleskop und bringt Julia nachts zum Staunen: Dieser Sternenhimmel hier ist so riesengross!<br>Julias Vater ist Ingenieur und soll f\u00fcr den Leuchtturm eine elektronische Steuerung entwickeln. Ihre Mutter ist Meeresbiologien und hat f\u00fcr die Erforschung des Gr\u00f6nlandhais Gelder bekommen. Julias Mama ist geradezu besessen von ihrer Forschung. Sie nimmt Julia kaum noch wahr und ist st\u00e4ndig draussen auf dem Meer. Als die Forschungsgelder sistiert werden, kauft Julias Mama ohne R\u00fccksprache mit ihrem Mann ein altes Boot und eine extrem teure Kamera. Die Stimmung ist deshalb gereizt und schlecht im engen Leuchtturm, die Eltern reden kaum noch miteinander. Mama macht einfach nur noch das, was sie will, ohne R\u00fccksicht auf ihre Familie. Von einem Tag auf den andern verkehrt sich die Situation ins Gegenteil: Mama liegt nur noch im Bett und kann sich zu rein gar nichts mehr aufraffen. Julia ist nicht nur v\u00f6llig \u00fcberfordert, sie macht sich grosse Sorgen und f\u00fchlt sich schuldig. Deshalb kapert sie Mamas altes Boot und f\u00e4hrt hinaus aufs Meer. Sie will den Hai f\u00fcr Mama finden, sie will Mama stolz und damit wieder gesund machen. Julia begibt sich damit aber in grosse Gefahr und muss schliesslich aus Seenot gerettet werden. Es ist gut, dass sie einen so liebevollen Papa hat, der Julia in seine starken Arme schliesst und ihr endlich erkl\u00e4rt, was mit Mama los ist. Mama ist krank, sie ist nun in einer Klinik, dort wird sie Hilfe erhalten und hoffentlich wieder ganz gesund werden.<br>F\u00fcr das Buch \u00abJulia und der Hai\u00bb haben sich eine Autorin und ein Illustrator zusammengetan, um gemeinsam ein kleines Kunstwerk zu schaffen. Der eindringliche, poetische Text und die kunstvolle Gestaltung erg\u00e4nzen sich auf ganz besonders eindr\u00fcckliche Weise. Julia erz\u00e4hlt die Geschichte dieses Sommers selbst und l\u00e4sst Lesende unmittelbar teilhaben an ihrem Gef\u00fchlsdurcheinander, ihren \u00c4ngsten, ihrer Verwirrtheit, ihrem starken Willen, etwas f\u00fcr Mama zu tun. Sie beschreibt glaubhaft und sehr genau, wie Mama sich benimmt: Ihre Euphorie, ihr unabl\u00e4ssiges Tun und Herumschwirren zu Beginn der Geschichte, ihre Niedergeschlagenheit, ihre schlimme Depression gegen Ende. In den zahlreichen \u00e4sthetischen und symboltr\u00e4chtigen Bildern gibt der Illustrator Tom de Fresten die unterschiedlichen Gef\u00fchlslagen sehr genau wieder: Mit vorherrschenden Graut\u00f6nen und in bewusst gesetzten gelben Farbtupfern an jenen Stellen, wo es heller und hoffnungsvoller wird. \u00abJulia und der Hai\u00bb eignet sich besonders gut zum Vorlesen. Hier ist es gut, wenn Erwachsene die Lekt\u00fcre mitgeniessen und so Gespr\u00e4che m\u00f6glich werden. F\u00fcr Lesende ab etwa 12 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Kiran Millwood Hargrave\/Tom de Freston: Julia und der Hai. Aus dem Englischen von Alexandra Erbst. Loewe 2023. ISBN: 978-3-7432-1377-7 <\/p>\n\n\n\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julia, 11 Jahre alt, verbringt diesen Sommer zusammen mit ihren Eltern in einem Leuchtturm auf den Shetlandinseln. 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