{"id":14800,"date":"2026-02-04T17:23:15","date_gmt":"2026-02-04T16:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/?p=14800"},"modified":"2026-02-04T17:23:16","modified_gmt":"2026-02-04T16:23:16","slug":"buch-des-monats-februar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/buch-des-monats-februar-2026\/","title":{"rendered":"Buch des Monats Februar 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"371\" height=\"591\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/heldentage.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14801\" style=\"aspect-ratio:0.6277563322933742;width:252px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/heldentage.jpg 371w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/heldentage-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>M<strong>artin Sch\u00e4uble: Heldentage<\/strong><br>Nilo kann sein Smartphone keine Sekunde weglegen. Er ist ein Zocker, starrt Tag und Nacht auf sein Handy und zieht sich immer mehr zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich ermahnt ihn seine Mutter immer wieder und droht ihm das Handy wegzusperren. Eines Abends eskaliert ein solcher Streit und Nilo bedroht in seiner grossen Wut seine Mutter mit einem K\u00fcchenmesser. Am Tag danach bringt sie ihn in eine spezielle Abteilung der Psychiatrischen Klinik. Dort lernt Nilo Faris kennen, einen Jungen mit denselben Problemen. Kurz darauf beobachten die beiden wie Mayla, ein M\u00e4dchen aus der geschlossenen Station, sich nachts davonschleicht. Nilo und Faris klettern aus dem Fenster und folgen diesem faszinierenden M\u00e4dchen mit den vielen Piercings und den blauen Haaren. Bald tun sich die drei zusammen. Mayla weiss, wie man abhaut &#8211; sie hat das schon \u00f6fters getan &#8211; und die beiden Jungs sind willkommene Begleiteter und Besch\u00fctzer f\u00fcr sie. Was dann folgt, ist eine planlose, verr\u00fcckte Reise, die alle zusammenschweisst. Sie meistern gemeinsam Strapazen, wie Hitze und Durst, sie fliehen vor Rowdies und \u00fcberlisten einen Bahnschaffner. Sie geniessen ihre Freiheit und die wundersch\u00f6nen Momente am selbstentfachten Feuer im Wald. Immer st\u00e4rker vertrauen sie einander, immer mehr Geheimnisse geben sie sich gegenseitig preis. Am Ende der Geschichte kehren sie freiwillig zur\u00fcck, sie haben nicht nur viel Spannendes erlebt, sie sind trotz ihrer Unterschiedlichkeit Freunde geworden.<br>Martin Sch\u00e4uble schreibt die Geschichte dieser Flucht in einer einfachen Sprache, leicht lesbar und doch treffend und glaubhaft. An vielen Stellen ber\u00fchrend, dann wieder voller Humor und Situationskomik. Die Flucht ist f\u00fcr alle drei gleichzeitig auch eine Suche nach einem realen Leben und vor allem nach sich selbst. Die Botschaft ist klar, wird aber locker und ohne moralischen Zeigefinger an die Lesenden vermittelt, weil die spannende, gute Geschichte klar im Vordergrund steht. F\u00fcr Jugendliche. 272 Seiten. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0Martin Sch\u00e4uble: Heldentage. Fischer Sauerl\u00e4nder 2025. ISBN: 978-3-7373-4360-2<\/p>\n\n\n\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Sch\u00e4uble: HeldentageNilo kann sein Smartphone keine Sekunde weglegen. Er ist ein Zocker, starrt Tag und Nacht auf sein Handy und zieht sich immer mehr zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich ermahnt ihn seine Mutter immer wieder und droht ihm das Handy wegzusperren. 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