{"id":1982,"date":"2014-04-15T17:15:32","date_gmt":"2014-04-15T15:15:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=1982"},"modified":"2020-04-23T21:48:30","modified_gmt":"2020-04-23T19:48:30","slug":"michael-de-cockjudith-vanistendael-rosie-und-moussa-der-brief-von-papa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/michael-de-cockjudith-vanistendael-rosie-und-moussa-der-brief-von-papa\/","title":{"rendered":"Michael de Cock\/Judith Vanistendael: Rosie und Moussa. Der Brief von Papa"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Rosie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1981\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Rosie-211x300.png\" alt=\"Rosie\" width=\"169\" height=\"240\" \/><\/a>Rosie wohnt mit ihrer Mutter schon eine ganze Weile am neuen Ort. Eines Tages klingelt das Telefon, ohne dass sich am anderen Ende jemand bei Rosies Mutter meldet. Sp\u00e4ter klingelt das Telefon noch einmal und Rosie nimmt heimlich nach langem Z\u00f6gern den H\u00f6rer ab. Es meldet sich eine ihr wohlbekannte Stimme: Rosies Vater ist am Apparat! Ihr Vater, der eines Tages einfach weggegangen ist und den sie in einem fernen Land geglaubt hat, lebt gar nicht weit weg von ihr in der gleichen Stadt. Ihre grosse Freude mischt sich aber bald mit Unbehagen und Traurigkeit. Sie darf ihrer Mutter nichts von diesem Anruf erz\u00e4hlen. Denn Mama, die will nichts mehr von Papa wissen. \u00abPapa zieht das Ungl\u00fcck an, wie ein Magnet das Eisen\u00bb, meint sie immer. Rosie weiss nun auch, dass ihr Papa nicht einfach weggegangen ist, sondern im Gef\u00e4ngnis sitzt. Als sie ihr Geheimnis zu erdr\u00fccken droht, traut sie sich Moussa und der alten Nachbarin Frau Himmelreich an. Bald darauf l\u00e4dt Rosies Vater sie in einem Brief ein, ihn zu besuchen. Rosie ist froh, dass ihr Freund Moussa sie begleitet. Es ist so unheimlich in diesem Gef\u00e4ngnis. Auch ihr Papa kommt ihr anfangs fremd vor, aber dann beginnt er zu erz\u00e4hlen, da h\u00f6rt sie seine Stimme und sp\u00fcrt seine Hand auf ihrer. Sie hat ihn so sehr vermisst! Aber erst, als sie am Abend Mama alles berichten kann, erst als sie nicht mehr l\u00fcgen muss, da wird ihr leichter zumute, da dr\u00fcckt sie kein so schwerer Stein mehr.<\/p>\n<p>Auch die Fortsetzung des Buches \u00abRosie und Moussa\u00bb erz\u00e4hlt eine wunderbare und herzergreifende Geschichte \u00fcber eine komplizierte Eltern-Beziehung und wie schwierig das f\u00fcr Kinder sein kann. Dem Autor und der Illustratorin gelingt es, die anspruchsvolle und schmerzhafte Thematik des abwesenden Vaters mit viel Feingef\u00fchl zu erz\u00e4hlen, ohne dabei kitschig zu werden. Die Illustrationen erg\u00e4nzen und veranschaulichen den Text auf ideale Weise und lassen die Lesenden noch unmittelbarer an der Geschichte teilhaben. Das Buch eignet sich zum Selberlesen ab etwa der 3. Klasse, zum Vorlesen auch schon f\u00fcr j\u00fcngere Kinder.<\/p>\n<p>Michael der Cock\/Judith Vanistendael: Rosie und Moussa. Der Brief von Papa. Beltz und Gelberg 2014. ISBN: 978-3-407-82045-7.<\/p>\n<p><em>Rezension: Claudia Hefti<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rosie wohnt mit ihrer Mutter schon eine ganze Weile am neuen Ort. Eines Tages klingelt das Telefon, ohne dass sich am anderen Ende jemand bei Rosies Mutter meldet. Sp\u00e4ter klingelt das Telefon noch einmal und Rosie nimmt heimlich nach langem Z\u00f6gern den H\u00f6rer ab. 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