{"id":2547,"date":"2015-05-28T16:02:19","date_gmt":"2015-05-28T14:02:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=2547"},"modified":"2019-03-21T11:14:54","modified_gmt":"2019-03-21T10:14:54","slug":"buch-des-monats-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/buch-des-monats-juni\/","title":{"rendered":"Buch des Monats Juni"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/fieber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2548 \" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/fieber.jpg\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"183\" \/><\/a>Makiia Lucier: Das Fieber<br \/>\n<\/strong>Die Geschichte spielt im Herbst des Jahres 1918. Cleo lebt unter der Obhut ihres Bruders in einem wundersch\u00f6nen Haus am Stadtrand von Portland. Sie besucht als externe Sch\u00fclerin ein Internat f\u00fcr junge M\u00e4dchen, spielt Klavier, lernt Lateinisch und weiss im Grunde genommen \u00fcberhaupt nicht, was einmal aus ihr werden soll. Nun tritt ihr Bruder mit seiner jungen Frau eine Reise nach San Francisco an. Cleo soll w\u00e4hrend dieser Zeit in ihrer Schule leben und dort beaufsichtigt werden. Ausgerechnet in diesen Tagen wird auch in Portland das erste Opfer der Spanischen Grippe entdeckt. Sofort treten Notmassnahmen in Kraft: Alle Schulen werden geschlossen, das Konzerthaus wird in ein Notkrankenhaus umgebaut, gr\u00f6ssere Ansammlungen sind verboten. In diesem ganzen Durcheinander entflieht Cleo der Enge ihrer Schule und meldet sich als freiwillige Helferin beim Roten Kreuz. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Cleo das Gef\u00fchl, etwas wirklich Wichtiges zu tun. Zum ersten Mal erlebt sie, dass sie gebraucht wird und dass sie viel mehr kann, als Gedichte zu lernen, Kleider zu sticken und Klavier zu \u00fcben. Cleo w\u00e4chst in dieser Zeit \u00fcber sich hinaus. Sie trifft Menschen, denen es genauso geht, die arbeiten und helfen bis zum Umfallen, auch wenn sie sich dabei selber in Lebensgefahr begeben.<br \/>\nMit dem Buch \u00abDas Fieber\u00bb ist der amerikanischen Autorin ein ganz wunderbares, ber\u00fchrendes Deb\u00fct gelungen. Die Autorin schreibt bildhaft und pr\u00e4zise, so dass man beim Lesen mittendrin ist, im Buchgeschehen. Das geht bei solchen Themen aber auch ganz sch\u00f6n unter die Haut. In der Figur der jungen Cleo werden sich viele Leserinnen wiederfinden und ihre Entwicklung vom gelangweilten, verw\u00f6hnten M\u00e4dchen zu einer wagemutigen, tatkr\u00e4ftigen jungen Frau mit grosser Begeisterung nachlesen. \u00abDas Fieber\u00bb ist kein Heldenepos, es ist die glaubhafte und eindr\u00fcckliche Geschichte einer jungen Frau, die durch extreme Erfahrungen an ihre Grenzen st\u00f6sst und dadurch aber auch mehr zu sich selber findet, erwachsen wird. Besonders gut gelungen ist der Autorin auch der Einblick in die Zeit dieser schrecklichen Epidemie, der so unsagbar viele Menschen zum Opfer fielen. Das auf Tatsachen beruhende Buch ist im Verlag K\u00f6nigskinder erschienen, mittlerweile ist dies ein Label f\u00fcr anspruchsvolle, aber wundersch\u00f6ne und kostbare Jugendliteratur. F\u00fcr Jugendliche.<\/p>\n<p>Makiia Lucier: Das Fieber. K\u00f6nigskinder Verlag bei Carlsen 2015. ISBN: 978-3-551-56012-4<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Makiia Lucier: Das Fieber Die Geschichte spielt im Herbst des Jahres 1918. Cleo lebt unter der Obhut ihres Bruders in einem wundersch\u00f6nen Haus am Stadtrand von Portland. Sie besucht als externe Sch\u00fclerin ein Internat f\u00fcr junge M\u00e4dchen, spielt Klavier, lernt Lateinisch und weiss im Grunde genommen \u00fcberhaupt nicht, was einmal aus ihr werden soll. 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