{"id":288,"date":"2012-03-30T17:11:42","date_gmt":"2012-03-30T17:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=288"},"modified":"2019-03-14T11:15:35","modified_gmt":"2019-03-14T10:15:35","slug":"uri-orlev-ein-konigreich-fur-eljuscha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/uri-orlev-ein-konigreich-fur-eljuscha\/","title":{"rendered":"Uri Orlev: Ein K\u00f6nigreich f\u00fcr Eljuscha"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Eljuscha.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-289\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Eljuscha.jpg\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"217\" \/><\/a>Das Buch beginnt im Sommer 1941 in der Ukraine. Eljuscha ist gerade mal 5 Jahre alt, als sein Vater die ganze Familie ins Auto packt und losf\u00e4hrt. Mama hat ganz viele Koffer eingepackt und sogar der sch\u00f6ne grosse Stubenteppich muss mit. Erst allm\u00e4hlich wird Eljuscha klar, dass sie auf der Flucht gen Osten sind, weil der Krieg ausgebrochen ist.<\/p>\n<p>Doch in Kiew meldet sich der Vater zur Roten Armee. Die Familie flieht ohne den Vater weiter,\u00a0 bis sie endlich nach einer nicht enden wollenden\u00a0 Zugfahrt in Kasachstan ankommt. Hier wartet eine v\u00f6llig fremde Welt auf sie. Eljuscha wird mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern in einer H\u00fctte weitab vom Dorf untergebracht. Das Wasser m\u00fcssen sie vom Fluss holen, geheizt wird mit Kuhfladen und wenn sie zu essen wollen, m\u00fcssen sie etwas zum Tauschen hergeben. Eljuscha ist der \u00c4lteste der vier Kinder, er ist jetzt der Mann im Haus. Er freundet sich bald mit den moslemischen Jungen an,\u00a0 lernt Hasen zu jagen und Fische zu fangen. Die karge Steppe wird f\u00fcr den Jungen eine Art Paradies. Eljuschas Mutter hat nach Ende des Krieges aber nur einen Wunsch: Sie will mit ihren Kindern nach Israel auswandern.<\/p>\n<p>Eine Geschichte so konsequent aus der Perspektive eines Kindes zu schreiben, ist \u00fcberaus anspruchsvoll. Uri Orlev hat dieses Meisterst\u00fcck geschafft. Die Geschichte ist ber\u00fchrend, spannend und in einer so einfachen und doch bildhaften Sprache geschrieben, dass man\u00a0 beim Lesen mit Eljuscha vor dem stinkenden Feuer in der engen H\u00fctte hockt, dass man das Knistern h\u00f6rt und den Geruch wahrnimmt. Der Autor bringt mit dieser bewegenden und wundersch\u00f6nen Geschichte \u00a0seinen Leserinnen und Lesern ein St\u00fcck j\u00fcngerer Geschichte n\u00e4her. Das Buch wurde kurz nach Erscheinen mit dem \u00abLuchs\u00bb ausgezeichnet, einem Preis von Radio Bremen und \u00abDer Zeit\u00bb. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte sei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen w\u00e4rmstens empfohlen.<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n<p>Uri Orlev: Ein K\u00f6nigreich f\u00fcr Eljuscha. Aus dem Hebr\u00e4ischen von Mirjam Pressler. Beltz, 2011. Roman.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch beginnt im Sommer 1941 in der Ukraine. Eljuscha ist gerade mal 5 Jahre alt, als sein Vater die ganze Familie ins Auto packt und losf\u00e4hrt. Mama hat ganz viele Koffer eingepackt und sogar der sch\u00f6ne grosse Stubenteppich muss mit. 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