{"id":4780,"date":"2018-01-30T17:27:24","date_gmt":"2018-01-30T16:27:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=4780"},"modified":"2019-03-14T11:01:47","modified_gmt":"2019-03-14T10:01:47","slug":"lucy-strange-der-gesang-der-nachtigall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/lucy-strange-der-gesang-der-nachtigall\/","title":{"rendered":"Lucy Strange: Der Gesang der Nachtigall"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5783 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/nachtigall-2-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/nachtigall-2-217x300.jpg 217w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/nachtigall-2.jpg 361w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>England im Jahr 1919. Henry, eigentlich Henriette, ist etwa 12 Jahre alt, als ihre Familie aufs Land zieht. Seit dem Tod ihres \u00e4lteren Bruders ist nichts mehr so, wie es sein sollte. Mama liegt nur noch im Bett, Papa ist dauernd auf Gesch\u00e4ftsreisen und um das Baby k\u00fcmmert sich eine Nanny. Henry ist meist allein, sie liest, streift durch die Gegend und unterh\u00e4lt sich immer \u00f6fter mit ihrem verstorbenen Bruder. Im nahen Wald trifft sie auf Moth, einer Frau, die alleine im Wald lebt. Bei Moth f\u00fchlt sich Henry geborgen, Moth kennt sich nicht nur mit Tieren aus, sie weiss auch eine ganze Menge \u00fcber Menschen, was sie bedr\u00fcckt und qu\u00e4lt. Immer \u00f6fter fl\u00fcchtet sich Henry in Moth&#8216; Wohnwagen. Daheim kommt Doktor Hardy nun fast t\u00e4glich vorbei, ordnet an, dass Mama auf keinen Fall ihr Zimmer verlassen d\u00fcrfe und bringt immer mehr Medikamente ins Haus. Bald m\u00fcsse Mama in eine Klinik meint er, man habe dort neue Methoden entwickelt, um solch schweren seelische Krankheiten zu heilen. Das Baby k\u00f6nnten ja er und seine Frau bei sich aufnehmen. Henry wird immer banger, sie muss etwas unternehmen. Heimlich schleicht sie sich, trotz Verbot, immer wieder in Mamas Zimmer, \u00f6ffnet dort die Gardinen, l\u00e4sst Sonne und Licht ins Dunkel. Auf keinen Fall darf Mama in diese Klinik gebracht werden, \u00fcber die neuartigen Heilmethoden grassieren schreckliche Ger\u00fcchte in der Gegend. Aber dann passiert es doch: Ein Wagen holt Mama ab. In ihrer Verzweiflung bittet Henry Moth um Hilfe und gemeinsam gelingt es ihnen, Mama aus dieser schrecklichen Klinik zu befreien. Und als Papa endlich wieder auftaucht, erkennt auch er, dass Flucht gegen die Trauer nichts hilft und was f\u00fcr eine besonders starke und mutige Tochter er hat.<br \/>\nEinf\u00fchlsam und beeindruckend beschreibt die Autorin ihre Figuren und deren Schicksal. Henry ist eine mutige und starke M\u00e4dchenfigur, die sich auch in dieser, f\u00fcr junge M\u00e4dchen so eng begrenzten Umgebung wehrt und nicht aufgibt. Der Roman erm\u00f6glicht zudem einen spannenden Einblick ins Leben jener Zeit und erz\u00e4hlt von den schrecklichen Methoden und Massnahmen, die man zur Heilung psychisch Kranker ausprobierte. Henry lesend zu begleiten macht man so gerne, dass man das Buch kaum mehr weglegen mag. F\u00fcr M\u00e4dchen und junge Frauen ab etwa 14 Jahren.<\/p>\n<p>Lucy Strange: Der Gesang der Nachtigall.\u00a0K\u00f6nigskinder 2017. ISBN: 978-3-551-56041-4<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>England im Jahr 1919. Henry, eigentlich Henriette, ist etwa 12 Jahre alt, als ihre Familie aufs Land zieht. Seit dem Tod ihres \u00e4lteren Bruders ist nichts mehr so, wie es sein sollte. Mama liegt nur noch im Bett, Papa ist dauernd auf Gesch\u00e4ftsreisen und um das Baby k\u00fcmmert sich eine Nanny. 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