{"id":4842,"date":"2018-04-20T10:29:04","date_gmt":"2018-04-20T08:29:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=4842"},"modified":"2019-03-12T17:04:45","modified_gmt":"2019-03-12T16:04:45","slug":"tae-keller-wie-man-wunder-wachsen-lasst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/tae-keller-wie-man-wunder-wachsen-lasst\/","title":{"rendered":"Tae Keller: Wie man Wunder wachsen l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5760 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/wunderwachsen-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/wunderwachsen-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/wunderwachsen-768x1176.jpg 768w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/wunderwachsen-669x1024.jpg 669w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/wunderwachsen.jpg 771w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/>Natalie geht in die siebte Klasse. Sie hat es momentan ziemlich schwer. Ihre Mutter, fr\u00fcher immer eine engagierte Zuh\u00f6rerin, eine begeisterte Naturwissenschaftlerin, die zusammen mit Natalie eine seltene, wunderbare Blumenpracht im Gew\u00e4chshaus gepflegt hat, steht kaum mehr auf, l\u00e4sst die Vorh\u00e4nge im Schlafzimmer zu und bleibt alleine im Dunkeln. Die Blumen im Gew\u00e4chshaus verwelken und nicht mal Papa, der von Beruf Therapeut ist, kann Mama zum Aufstehen bewegen. Papa kann \u00fcberhaupt nicht kochen und wenn er diesen therapeutischen Dauertonfall drauf hat, da kriegt Natalie erst recht die Krise. Natalie bleibt mit ihren \u00c4ngsten allein, nicht mal die von Papa befohlenen Stunden bei einer Psychotante bringen Besserung. Gottlob gibt es Twig, die allerbeste Freundin, die sich sogar bereit erkl\u00e4rt, mit Natalie an einem Forschungswettbewerb teilzunehmen. Wenn sie den gewinnen, dann kann Natalie mit dem Preisgeld vielleicht Mama aus ihrem Schlafzimmer locken. Sie kann mit Mama ein Flugzeug besteigen und zu den blauen Orchideen reisen. Diese Orchideen sind ein Wunder der Natur, dort k\u00f6nnen auch andere Wunder passieren, die, davon ist Natalie \u00fcberzeugt, ihre Mama gesund machen werden.<br \/>\nTae Keller hat eine sehr spannende und zugleich ber\u00fchrende Geschichte geschrieben. Sie ist eine sehr genaue Beobachterin. So gelingt es ihr mit ein paar Worten, manchmal auch ziemlich versteckt, ihre Figuren so glaubhaft darzustellen, dass man sie zu kennen glaubt. Man sp\u00fcrt beim Lesen die dr\u00fcckende Stimmung daheim, die meist hilflosen Versuche des Vaters, so etwas wie Normalit\u00e4t entstehen zu lassen. Gleichermassen staunt man \u00fcber Natalies Willenskraft, ihren Mut und ihre F\u00e4higkeit, Freundschaften aufzubauen und immer wieder neu zu beleben. Und Natalie gelingt es, wenn auch auf einem ganz andern als dem geplanten Weg, ihre Mama dazu zu bringen, ihr Zimmer zu verlassen und endlich Hilfe bei einem Psychiater in Anspruch zu nehmen. Dieses, im wahrsten Sinne \u00abWunder-volle\u00bb Buch, sei Leserinnen ab etwa 12 Jahren w\u00e4rmstens empfohlen.<\/p>\n<p>Tae Keller: Wie man Wunder wachsen l\u00e4sst.\u00a0Aus dem Amerikanischen von Susanne Hornfeck. Fischer Kinderbuch 2018. ISBN: 978-3-7373-4096-0<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Natalie geht in die siebte Klasse. Sie hat es momentan ziemlich schwer. Ihre Mutter, fr\u00fcher immer eine engagierte Zuh\u00f6rerin, eine begeisterte Naturwissenschaftlerin, die zusammen mit Natalie eine seltene, wunderbare Blumenpracht im Gew\u00e4chshaus gepflegt hat, steht kaum mehr auf, l\u00e4sst die Vorh\u00e4nge im Schlafzimmer zu und bleibt alleine im Dunkeln. 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