{"id":4904,"date":"2018-07-31T09:40:46","date_gmt":"2018-07-31T07:40:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=4904"},"modified":"2019-03-14T11:00:53","modified_gmt":"2019-03-14T10:00:53","slug":"tamara-bos-romys-salon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/tamara-bos-romys-salon\/","title":{"rendered":"Tamara Bos: Romys Salon"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5719 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/romys1-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/romys1-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/romys1.jpg 661w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>Romy ist 10 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Ort in Holland. Erst k\u00fcrzlich haben sich ihre Eltern getrennt und Papa fehlt ihr sehr. Mama hat einen Job bei der Tankstelle und muss dauernd arbeiten. Romy geht nach der Schule immer zu Oma in deren Frisiersalon. Aber Oma macht es einem nicht leicht, sie gern zu haben. Oma ist Gesch\u00e4ftsfrau und Romy muss stundenlang alleine oben in der Wohnung sitzen. Oma ist streng und unnahbar. Aber dann<br \/>\nbeginnt Oma sich zu ver\u00e4ndern. Pl\u00f6tzlich ist sie f\u00fcr ziemlich verr\u00fcckte Sachen zu haben, dreht daf\u00fcr das Schild an der Ladent\u00fcr einfach auf<em> geschlossen<\/em>. Auf einmal nimmt sie ihre Enkelin \u00f6fters in den Arm. Manchmal hat Oma M\u00fche mit dem Rechnen, vergisst die T\u00fcren abzuschliessen oder verlegt ihre Tageseinnahmen. Romy mag diese neue Oma viel lieber. Jetzt freut sie sich sogar, ihre freie Zeit im Salon zu verbringen, vor allem auch, weil sie nun mithelfen darf. Ohne ihre Enkelin w\u00e4re Oma ganz sch\u00f6n aufgeschmissen. Schliesslich dr\u00e4ngt Mama darauf, mit Oma zum Arzt zu gehen. Die Diagnose steht schnell fest: Oma ist dement. Da helfen keine Pillen oder Therapien. Oma muss ins Pflegeheim. Romy kann sich damit nicht abfinden, zu lieb hat sie ihre Oma mittlerweile gewonnen. In letzter Zeit erz\u00e4hlt Oma viel von ihrer Kindheit, vom Strand in D\u00e4nemark. Und wenn sie davon berichtet, dann l\u00e4chelt Oma und manchmal rinnt ihr eine Tr\u00e4ne \u00fcber die Wange. Weil sich nie jemand die Zeit nimmt, mit ihr zu reden, muss Romy handeln. Man darf Oma doch nicht einfach wegsperren. Sie packt ihren Rucksack, leert ihre Spardose und holt Oma aus dem Heim. Oma soll noch einmal diesen Strand sehen, koste es was es wolle. Erst als Romys Eltern ihre Tochter nach dieser abenteuerlichen Flucht wieder in ihre Arme schliessen, h\u00f6ren die Eltern endlich zu. Und Romy wird bewusst, dass Ver\u00e4nderungen nicht immer sch\u00f6n sind, aber dass sie zum Leben dazu geh\u00f6ren.<br \/>\nTamara Bos beherrscht ihr Metier, das beweist sie mit dieser wundersch\u00f6n feinf\u00fchligen Geschichte einmal mehr. Romy erz\u00e4hlt das Geschehen in einer einfachen und doch pr\u00e4zisen Sprache aus ihrer Perspektive. Man kommt der so mutigen Zehnj\u00e4hrigen sehr nahe und man gewinnt, gemeinsam mit Romy, diese altersschwache Oma lieb. Obwohl das Thema ja im Grunde sehr traurig ist, kann man beim Lesen auch immer wieder l\u00e4cheln und man wird vielleicht sogar ein bisschen kl\u00fcger dabei. Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und richtet sich an Kinder ab etwa 10 Jahren.<br \/>\nDie Autorin hat zu dieser Geschichte auch gleich ein Drehbuch verfasst, der Film wird noch in diesem Jahr produziert.<\/p>\n<p>Tamara Bos: Romys Salon. Aus dem Niederl\u00e4ndischen von Andrea Kluitmann. Gerstenberg 2018. ISBN: 978-3-8369-5626-0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Romy ist 10 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Ort in Holland. Erst k\u00fcrzlich haben sich ihre Eltern getrennt und Papa fehlt ihr sehr. Mama hat einen Job bei der Tankstelle und muss dauernd arbeiten. Romy geht nach der Schule immer zu Oma in deren Frisiersalon. 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