{"id":5010,"date":"2018-09-27T17:24:05","date_gmt":"2018-09-27T15:24:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.fhnw.ch\/zl\/?p=5010"},"modified":"2020-06-14T11:23:09","modified_gmt":"2020-06-14T09:23:09","slug":"herbert-gunther-seit-gestern-ist-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/herbert-gunther-seit-gestern-ist-frieden\/","title":{"rendered":"Herbert G\u00fcnther: Seit gestern ist Frieden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5689 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/seitgesternistfrieden-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/seitgesternistfrieden-195x300.jpg 195w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/seitgesternistfrieden-768x1181.jpg 768w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/seitgesternistfrieden-666x1024.jpg 666w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/seitgesternistfrieden.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/>Die Geschichte spielt im November 1945 in einem kleinen Dorf in Deutschland. Der Krieg ist vorbei, aber die Welt ist noch nicht wieder in ihren Fugen. Dies sp\u00fcrt die vierzehnj\u00e4hrige Hanne t\u00e4glich. Ihre Familie lebte den Krieg \u00fcber auf dem Bauernhof ihres Onkels und vom wirklichen Kriegsgeschehen hat Hanne nicht so viel mitbekommen. Umso mehr treffen sie jetzt all die schlimmen Erz\u00e4hlungen und die Wahrheit \u00fcber das Regime der Nazis. Sie selbst kann sich ja auch nicht erkl\u00e4ren, weshalb sie sich dermassen t\u00e4uschen liess in den letzten Jahren. Sie hat sich an den BDM Heimabenden so am\u00fcsiert und mitreissen lassen. Im Dorf gibt es viele alte Nazis und einige davon k\u00f6nnen auch jetzt noch ihren Hass gegen alles Fremde nicht z\u00fcgeln. Es gibt Schl\u00e4gereien und einige aus der Dorfgemeinschaft zerbrechen daran, dass sie nicht mehr die Anf\u00fchrer sind, dass alles, wof\u00fcr sie gek\u00e4mpft haben, nun zerst\u00f6rt ist. Hanne ist ein kluges und vor allem auch mutiges M\u00e4dchen und stellt sich der neuen Zeit. Bald zieht sie in die Stadt, um an die Oberschule zu wechseln. Wenn man Bescheid weiss, l\u00e4uft man viel weniger Gefahr, blindlings irgendwelchen Parolen zu gehorchen und Leuten hinterherzulaufen. Es ist gut, dass ihre Tante ihr zur Seite steht und noch viel besser, dass sie in der Stadt auf Gunnar trifft, mit dem sie all das, was sie belastet, besprechen kann. Von Gunnar bekommt sie auch ihren ersten Kuss und das ist eine ganz wunderbare neue Erfahrung.<br \/>\nKann man so schnell seine Gesinnung \u00e4ndern? Wie kommt man damit zurecht, dass man lange einfach weggeschaut hat? Ist man ein F\u00e4hnchen im Wind, wenn man pl\u00f6tzlich seine Gesinnung \u00e4ndert? Weshalb kann man sich so t\u00e4uschen lassen und einfach alles glauben, was erz\u00e4hlt wird? All diese Fragen besch\u00e4ftigen Hanne und sie versteht es wunderbar, Leserinnen und Leser an all diesen Gedanken teilhaben zu lassen. Herbert G\u00fcnther hat einen ber\u00fchrenden und spannenden Roman geschrieben. So wird Geschichte erlebbar und man schafft damit auch, weil all diese Fragen ja nach wie vor aktuell sind, einen unmittelbaren Bezug zur Gegenwart und zu eigenen Erfahrungen. F\u00fcr Jugendliche ab etwa 13 Jahren.<\/p>\n<p>Herbert G\u00fcnther: Seit gestern ist Frieden. Gerstenberg 2018. ISBN: 978-3-8369-5661-1<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte spielt im November 1945 in einem kleinen Dorf in Deutschland. Der Krieg ist vorbei, aber die Welt ist noch nicht wieder in ihren Fugen. Dies sp\u00fcrt die vierzehnj\u00e4hrige Hanne t\u00e4glich. Ihre Familie lebte den Krieg \u00fcber auf dem Bauernhof ihres Onkels und vom wirklichen Kriegsgeschehen hat Hanne nicht so viel mitbekommen. 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