{"id":7340,"date":"2008-10-01T15:45:18","date_gmt":"2008-10-01T13:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/?p=7340"},"modified":"2019-08-05T16:21:43","modified_gmt":"2019-08-05T14:21:43","slug":"rs_15_2008_standards-und-freiraeume-fu%cc%88r-die-sprachfoerderung-einheitliche-zielsetzungen-und-vielfaeltige-wege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/rs_15_2008_standards-und-freiraeume-fu%cc%88r-die-sprachfoerderung-einheitliche-zielsetzungen-und-vielfaeltige-wege\/","title":{"rendered":"Standards und Freir\u00e4ume fu\u0308r die Sprachf\u00f6rderung \u2013 Einheitliche Zielsetzungen und vielf\u00e4ltige Wege?"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">D<\/span>ie <span class=\"s2\">O<\/span>rientierung an <span class=\"s2\">S<\/span>tandards, die heute in der <span class=\"s2\">B<\/span>ildungspolitik gefordert wird, verunsichert viele Lehrerinnen und Lehrer. <span class=\"s2\">S<\/span>ie fragen sich, ob ihnen ihre p\u00e4dagogische Freiheit genommen werde und die <span class=\"s2\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nur noch lernen sollen, was auch mit einheitlichen Tests \u00fcberpr\u00fcft werden kann. <span class=\"s2\">M<\/span>it den folgenden <span class=\"s2\">A<\/span>usf\u00fchrungen sollen <span class=\"s2\">C<\/span>hancen und Grenzen eines standardorientierten Unterrichts er\u00f6rtert werden.<\/strong><\/p>\n<p>von Kaspar H. Spinner<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>1. Bildungsstandards zwischen Lernzielen und Kompetenzen<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">S<\/span>tandards f\u00fcr die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerleistungen sollen, so die einhellige Meinung in Wissenschaft und Bildungspolitik, kompetenzorientiert sein. <span class=\"s1\">S<\/span>ie sollen nicht <span class=\"s1\">U<\/span>nterrichtsinhalte benennen, sondern kognitive F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, mit denen <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler Probleml\u00f6sesituationen bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Was unter dem <span class=\"s1\">B<\/span>egriff der <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzorientierung so als bildungspolitischer <span class=\"s1\">U<\/span>mbruch propagiert wird, erscheint in mancherlei <span class=\"s1\">H<\/span>insicht allerdings nur als Fortf\u00fchrung und Wiederauflage des lernzielorientierten <span class=\"s1\">U<\/span>nterrichts, wie er in den 70er <span class=\"s1\">J<\/span>ahren des 20. <span class=\"s1\">J<\/span>ahrhunderts entwickelt worden ist. <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenz- und Lernzielbegriff sind aber nicht einfach austauschbar: <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzen sind komplexer und langfristiger angelegt und nach oben offen. Eine so verstandene <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzorientierung soll vor der Gefahr bewahren, die in der Praxis des lernzielorientierten Unterrichts h\u00e4ufig zu finden ist, n\u00e4mlich dass man nur das <span class=\"s1\">S<\/span>tundenziel im <span class=\"s1\">B<\/span>lick hat, ohne sich zu \u00fcberlegen, ob die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler etwas lernen, das f\u00fcr die langfristig angelegte <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzentwicklung wichtig ist. Die Standards geben die Zielrichtung vor, f\u00fcr den Lernweg ist ein Freiraum gegeben, der auszun\u00fctzen und verantwortungsvoll von den Lehrkr\u00e4ften und den <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclern zu gestalten ist.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>2. Kompetenzen und Unterrichtsinhalte<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\">Kompetenzorientierte Standards werden in der Bildungsdiskussion vor allem den inhalts- und stofforientierten Lehrpl\u00e4nen gegen\u00fcbergestellt. Kompetenzen k\u00f6nnen an unterschiedlichen Inhalten erworben werden. Dies sollte allerdings nicht so verstanden werden, als seien Unterrichtsinhalte beliebig (manche Verlagspublikation zum kompetenzorientierten <span class=\"s1\">S<\/span>trategietraining unterliegt dieser Gefahr). <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler identifizieren sich vor allem mit Inhalten (oder lassen sich durch diese irritieren und zum <span class=\"s1\">N<\/span>achdenken anregen), und zwar besonders dann, wenn diese mit wesentlichen Entwicklungsaufgaben zu tun haben (Gewinn von <span class=\"s1\">S<\/span>elbstst\u00e4ndigkeit, Entwicklung von moralischem <span class=\"s1\">B<\/span>ewusstsein, <span class=\"s1\">B<\/span>eziehung zum anderen Geschlecht usw.). Der inhaltliche Freiraum erm\u00f6glicht den Lehrerinnen und Lehrern, den <span class=\"s1\">U<\/span>nterricht so zu gestalten, dass sich die jeweiligen <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler in ihm mit ihren Interessen wiederfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p2\"><b>3. Standardisierung und Heterogenit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">M<\/span>it der <span class=\"s1\">B<\/span>er\u00fccksichtigung der jeweiligen <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinteressen ist auch die Frage angeschnitten, wie sich Standards zur Heterogenit\u00e4t von Lernentwicklungen verhalten. In der Theorie sollen <span class=\"s1\">S<\/span>tandards in besonderem <span class=\"s1\">M<\/span>asse einen Unterricht erm\u00f6glichen, der verschiedene Lernwege zu einheitlichen <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzen erlaubt und so der <span class=\"s1\">H<\/span>eterogenit\u00e4t in <span class=\"s1\">S<\/span>chulklassen <span class=\"s1\">R<\/span>echnung tr\u00e4gt. In der Praxis besteht allerdings die Gefahr, dass die Standardisierung auch auf die Lernwege und nicht nur auf die zu erreichenden <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzen bezogen wird. <span class=\"s1\">D<\/span>amit geschieht das, was mit der <span class=\"s1\">O<\/span>perationalisierung von Lernzielen zu Feinlernzielen im lernzielorientierten <span class=\"s1\">U<\/span>nterricht geschah und was sich nicht bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p class=\"p3\">Im kompetenzorientierten Leseunterricht kann der <span class=\"s1\">H<\/span>eterogenit\u00e4t zum <span class=\"s1\">B<\/span>eispiel dadurch <span class=\"s1\">R<\/span>echnung getragen werden, dass nicht eine gemeinsame <span class=\"s1\">K<\/span>lassenlekt\u00fcre besprochen wird, sondern die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler nach ihrem Interesse ein <span class=\"s1\">B<\/span>uch w\u00e4hlen und sich dann in Gruppen mit ihrem <span class=\"s1\">B<\/span>uch besch\u00e4ftigen. Projektorientierte Unterrichtsverfahren stehen nicht in einem Gegensatz zur Kompetenzorientierung.<\/p>\n<p class=\"p3\">Die Vorstellung von einheitlichen Zielsetzungen und verschiedenen Wegen muss allerdings noch modifiziert werden. <span class=\"s1\">S<\/span>ie suggeriert, dass <span class=\"s1\">H<\/span>eterogenit\u00e4t etwas ist, was m\u00f6glichst \u00fcberwunden werden soll im <span class=\"s1\">H<\/span>inblick auf das zu erreichende Ziel. Es kommt aber auch darauf an, die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler in ihren jeweiligen <span class=\"s1\">S<\/span>t\u00e4rken zu unterst\u00fctzen. <span class=\"s1\">D<\/span>as l\u00e4sst sich an der <span class=\"s1\">R<\/span>edef\u00e4higkeit veranschaulichen: <span class=\"s1\">D<\/span>er eine <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler kann vielleicht Ironie und Witz besonders publikumswirksam einsetzen, eine Sch\u00fclerin hat ein Erz\u00e4hltalent und kann ihre Pr\u00e4sentation mit kleinen <span class=\"s1\">S<\/span>torys lebendig machen. In der <span class=\"s1\">R<\/span>edeschulung sollten die jeweiligen individuellen Talente weiterentwickelt, also unterschiedliches F\u00e4higkeitsprofile unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"p2\"><b>4. Kompetenzmodelle, Tests und Unterricht<\/b><\/p>\n<p class=\"p3\">Die Didaktik ist derzeit intensiv damit besch\u00e4ftigt, zu den einzelnen <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzen <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzmodelle zu erstellen. Die Probleme, die sich hierbei ergeben, zeige ich an einem Beispiel.<br \/>\nIn der \u00abInternationalen Grundschul-Lese-Untersuchung\u00bb (IGL<span class=\"s1\">U<\/span>) wird ein vierstufiges <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzmodell ausgewiesen, das f\u00fcr literarische und nicht-literarische Texte g\u00fcltig ist (4. <span class=\"s1\">S<\/span>chuljahr):<\/p>\n<p class=\"p3\">I Gesuchte W\u00f6rter in einem Text erkennen<br \/>\nII Angegebene Sachverhalte aus einer Textpassage erschliessen<br \/>\nIII Implizit im Text enthaltene <span class=\"s1\">S<\/span>achverhalte aufgrund des Kontextes erschliessen<br \/>\nIV Mehrere Textpassagen sinnvoll miteinander in Beziehung setzen<\/p>\n<p class=\"p3\"><i><span style=\"font-size: small;\">(W. Bos u.a.: Erste Ergebnisse aus IGLU. M\u00fcnster 2003, 88)<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"p3\">In einer der publizierten <span class=\"s1\">B<\/span>eispielaufgaben zu einem Text (\u00ab<span class=\"s1\">D<\/span>er <span class=\"s1\">H<\/span>ase k\u00fcndigt ein Erdbeben an\u00bb) wird zum <span class=\"s1\">B<\/span>eispiel gefragt: \u00abWas ist die wichtigste <span class=\"s1\">A<\/span>ussage dieser Geschichte?\u00bb Vorgegeben werden vier <span class=\"s1\">A<\/span>ntworten (multiple choice), richtig ist \u00ab\u00dcberpr\u00fcfe erst die Lage, bevor du in Panik ger\u00e4tst\u00bb (ebd. 91). <span class=\"s1\">D<\/span>ie <span class=\"s1\">A<\/span>ufgabe wird der <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzstufe II zugeordnet, was irritierend ist. <span class=\"s1\">D<\/span>enn weder ist einsichtig, dass sich die L\u00f6sung aus \u00abeiner Textpassage\u00bb erschliessen l\u00e4sst (es geht vielmehr um eine Globalinterpretation), noch handelt es sich um einen \u00ab<span class=\"s1\">S<\/span>achverhalt\u00bb (erschlossen wird eine <span class=\"s1\">M<\/span>axime oder Lehre). <span class=\"s1\">D<\/span>ass die Frage trotzdem der <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzstufe II zugeordnet ist, hat wohl psychometrische Gr\u00fcnde; f\u00fcr eine h\u00f6here <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzstufe w\u00e4re die <span class=\"s1\">A<\/span>ufgabe zu leicht.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">M<\/span>an sieht an solchen <span class=\"s1\">B<\/span>eispielen, dass sich hinter einheitlichen <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzbeschreibungen in Tests sehr <span class=\"s1\">H<\/span>eterogenes verbirgt. <span class=\"s1\">D<\/span>eshalb sollte man auch sehr vorsichtig damit sein, die <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzmodelle, die f\u00fcr Tests entwickelt werden, auf den <span class=\"s1\">U<\/span>nterricht zu \u00fcbertragen. F\u00fcr Lernaufgaben und Individualbeurteilung sind sie nicht geeignet.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>5. Fach\u00fcbergreifende Kompetenzen<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">S<\/span>tandards werden fachspezifisch formuliert. <span class=\"s1\">D<\/span>as bewirkt f\u00fcr das Fach <span class=\"s1\">D<\/span>eutsch eine starke <span class=\"s1\">K<\/span>onzentration auf <span class=\"s1\">A<\/span>spekte des sprachlichen Lernens. <span class=\"s1\">N<\/span>un hat sich der Deutschunterricht aber immer auch allgemeinen, fach\u00fcbergreifenden <span class=\"s1\">B<\/span>ildungszielen besonders verpflichtet gef\u00fchlt. Zu nennen sind dabei vor allem <span class=\"s1\">D<\/span>enkschulung, Imaginationsf\u00e4higkeit, Fremdverstehen (in Verbindung mit Identit\u00e4tsbildung) und \u00e4sthetische Sensibilit\u00e4t. Solche <span class=\"s1\">B<\/span>ildungsziele k\u00f6nnen insbesondere im <span class=\"s1\">U<\/span>mgang mit literarischen Texten angestrebt werden; sie sind aber mehr als literarisches Verstehen. Ein erfolgreicher Literatur-(und auch Gespr\u00e4chs-)unterricht w\u00e4re also nicht nur an der <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenz des Textverstehens und der Gespr\u00e4chsf\u00e4higkeit zu messen, sondern daran, ob die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler in ihrer emotionalen, imaginativen und intellektuellen Entwicklung gef\u00f6rdert worden sind. <span class=\"s1\">D<\/span>as reicht \u00fcber das, was in <span class=\"s1\">S<\/span>tandards festgelegt wird, hinaus und bleibt eine grundlegende <span class=\"s1\">A<\/span>ufgabe von <span class=\"s1\">S<\/span>chule.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>6. Pflicht und K\u00fcr \u2013 ein problematisches Denkmodell<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">B<\/span>asisstandards k\u00f6nnen die <span class=\"s1\">A<\/span>uffassung nahe legen, dass in ihnen formuliert sei, was als Grundlage zu vermitteln sei, und dass man, falls Zeit bleibt, noch etwas Zus\u00e4tzliches machen k\u00f6nne. <span class=\"s1\">A<\/span>ber dieses Zus\u00e4tzliche ist nicht weniger wichtig und es kann auch nicht erst dann angestrebt werden, wenn die <span class=\"s1\">B<\/span>asisqualifikationen vorhanden sind, etwa in dem <span class=\"s1\">S<\/span>inne, dass zuerst die Lesekompetenz gesichert werden m\u00fcsse, bevor es um \u00e4sthetische Bildung gehen k\u00f6nne. <span class=\"s1\">D<\/span>ass letztere schon eine <span class=\"s1\">R<\/span>olle spielt, bevor <span class=\"s1\">K<\/span>inder lesen k\u00f6nnen, zeigt sich an der <span class=\"s1\">B<\/span>edeutung, die das Vorlesen f\u00fcr die literarische <span class=\"s1\">S<\/span>ozialisation hat.<\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">S<\/span>tandards ersetzen nicht das <span class=\"s1\">N<\/span>achdenken \u00fcber allgemeine Bildungsziele; sie fordern es vielmehr heraus, weil sich <span class=\"s1\">B<\/span>asisstandards (sinnvollerweise) auf die pragmatisch notwendigen <span class=\"s1\">K<\/span>ompetenzen beschr\u00e4nken und damit einen Freiraum er\u00f6ffnen; dieser sollte nicht mit Beliebigem gef\u00fcllt werden, sondern insbesondere f\u00fcr Bildungsprozesse genutzt werden, die die inneren Kr\u00e4fte der <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fcler st\u00e4rken. Einer kompetenzorientierten \u00dcberpr\u00fcfung mit Tests sind solche Dimensionen nur schwer zug\u00e4nglich; da k\u00f6nnen Lehrerinnen und Lehrer, die mit wacher <span class=\"s1\">A<\/span>ufmerksamkeit die <span class=\"s1\">S<\/span>ch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und deren Lernwege beobachten, bessere Einblicke gewinnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Orientierung an Standards, die heute in der Bildungspolitik gefordert wird, verunsichert viele Lehrerinnen und Lehrer. Sie fragen sich, ob ihnen ihre p\u00e4dagogische Freiheit genommen werde und die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nur noch lernen sollen, was auch mit einheitlichen Tests \u00fcberpr\u00fcft werden kann. 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