{"id":8239,"date":"2019-10-29T16:20:07","date_gmt":"2019-10-29T15:20:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/?p=8239"},"modified":"2020-06-14T10:31:43","modified_gmt":"2020-06-14T08:31:43","slug":"lara-schuetzsack-tilda-ich-und-der-geklaute-dracula","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/lara-schuetzsack-tilda-ich-und-der-geklaute-dracula\/","title":{"rendered":"Lara Sch\u00fctzsack: Tilda, ich und der geklaute Dracula"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8237\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/tilda-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/tilda-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/tilda.jpg 288w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/>Oda ist Einzelkind. Momentan ist das Verh\u00e4ltnis zu ihren Eltern ein bisschen seltsam: Manchmal haben sie \u00fcberhaupt keine Zeit f\u00fcr ihre Tochter und arbeiten ohne Verschnaufpause. Dann wieder kleben sie st\u00e4ndig an Oda dran und wollen reden. Unbedingt. Sie wollen dann Sachen wissen, die Oda lieber f\u00fcr sich beh\u00e4lt. Da ist es gut, dass sie jeweils zu ihrer Freundin Tilda fl\u00fcchten kann, die wohnt n\u00e4mlich im gleichen Haus. Bei Tilda daheim geht es mit den vielen Kindern immer drunter und dr\u00fcber, da wird man nicht dauernd beobachtet. Tilda hat zudem einen Bruder, in den sich Oda ein ganz klein bisschen verguckt hat. Jetzt sind Ferien, da kommt es gerade recht, dass der etwas kurios ausschauende Hund, Dracula, aus dem 3. Stock entf\u00fchrt worden ist. Oda und Tilda machen sich sogleich auf, diesen Hund zu suchen. Viele falsche F\u00e4hrten verfolgen die beiden und manchmal wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Aber ganz am Schluss, da kommen sie dem Geheimnis dieser Entf\u00fchrung schliesslich doch noch auf die Spur und beste Freundinnen, das wollen sie bleiben, bis in alle Ewigkeit.<br \/>\nOda erz\u00e4hlt diese Freundschaftsgeschichte aus ihrer Perspektive und l\u00e4sst Lesende ganz nah daran teilnehmen \u2013 sowohl an der spannenden Handlung als auch an ihrem momentan ziemlich grossen Gef\u00fchlsdurcheinander. Sie ist 10 Jahre alt und gerade im Begriff, sich von ihren Eltern zu distanzieren. Aber eben nur manchmal. Es gibt Situationen, da sehnt sie sich nach N\u00e4he und danach, wieder ein kleines Kind sein zu d\u00fcrfen. Wenn sie sich mit Tilda streitet beispielsweise oder, wenn sie von Tildas Bruder wie Luft behandelt wird. In einer wunderbaren Sprache, mit vielen passenden Metaphern, hat Lara Sch\u00fctzsack diese divergierenden Stimmungen der Protagonistin mit dem spannenden Plot verkn\u00fcpft. Die Lekt\u00fcre sei M\u00e4dchen (und vielleicht auch deren Eltern) ab etwa 10 Jahren w\u00e4rmstens empfohlen.<\/p>\n<p>Lara Sch\u00fctzsack: Tilda, ich und der geklaute Dracula. Sauerl\u00e4nder 2019. ISBN: 978-3-7373-5650-3<\/p>\n<p><em>Rezension: Maria Riss<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oda ist Einzelkind. Momentan ist das Verh\u00e4ltnis zu ihren Eltern ein bisschen seltsam: Manchmal haben sie \u00fcberhaupt keine Zeit f\u00fcr ihre Tochter und arbeiten ohne Verschnaufpause. Dann wieder kleben sie st\u00e4ndig an Oda dran und wollen reden. Unbedingt. Sie wollen dann Sachen wissen, die Oda lieber f\u00fcr sich beh\u00e4lt. 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