{"id":9716,"date":"2020-08-22T16:18:52","date_gmt":"2020-08-22T14:18:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/?p=9716"},"modified":"2022-12-29T17:18:30","modified_gmt":"2022-12-29T16:18:30","slug":"frauke-angel-das-tut-weh-und-ist-schoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/frauke-angel-das-tut-weh-und-ist-schoen\/","title":{"rendered":"Frauke Angel: Das tut weh und ist sch\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9717\" src=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/weh-202x300.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/weh-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.fhnw.ch\/plattformen\/zl\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/weh.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/>Hedi ist zehn Jahre alt und lebt eine unbeschwerte, unspektakul\u00e4re Kindheit. Ihr Vater ist Spielplatzgestalter, ihre Mutter schreibt Kochb\u00fccher. Am liebsten sitzt Hedi mit ihrer besten Freundin Tilda im Geheimversteck unter den Platanen. Hedis Mutter w\u00fcnscht sich sehnlichst ein zweites Kind und meint manchmal zu sp\u00fcren, dass sie schwanger sei: \u00abIch habe so ein Bauchgef\u00fchl\u00bb, sagt sie oft. Als sie eines Tages kein Bauch-, sondern ein Brustgef\u00fchl sp\u00fcrt, wird bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es einmal war. Im Spital lernt Hedi Richard kennen, der sich im Spital schon fast zuhause f\u00fchlt. Seine Mutter k\u00e4mpft seit mehr als drei Jahren gegen den Krebs und hat kaum mehr eine Chance, gesund zu werden. Richard verbringt praktisch seine ganze Freizeit im Spital, da zuhause niemand auf ihn wartet. Manchmal kommt eine Sozialarbeiterin vorbei, die kaum Zeit hat und die er nicht sonderlich mag. Richard ist ganz auf sich selber gestellt und ziemlich unter Druck. Ihm droht zudem das Heim, sollte er seinen Alltag nicht schaffen. Hedi und Richard werden in k\u00fcrzester Zeit Freunde. Im Schmerz, im gegenseitigen Verstehen finden die beiden zueinander und entdecken zusammen eine Sprache, um \u00fcber das Uns\u00e4gliche reden zu k\u00f6nnen. Hedi und ihre Familie werden f\u00fcr Richard bald zu wichtigen Vertrauten, die ihm zur Seite stehen. Endlich hat er eine Art Familie gefunden, die ihn auff\u00e4ngt, wo er Geborgenheit und W\u00e4rme findet.<br \/>\nDie Autorin beschreibt sehr einf\u00fchlsam und eindr\u00fccklich, womit die beiden Kinder zu k\u00e4mpfen haben, wie sie sich beistehen und sich f\u00fcr einander \u00f6ffnen. Nicht alles geht gut aus, aber die Kraft der beiden Kinder, ihr Mut und ihr Lebenswille stimmen beim Lesen zuversichtlich. Eine behutsam erz\u00e4hlte Geschichte, die sich auch zum gemeinsamen Lesen eignet. F\u00fcr Kinder ab etwa 11 Jahren.<br \/>\nFrauke Angel: Das tut weh und ist sch\u00f6n.&nbsp;Jungbrunnen 2020. ISBN: 978-3-7026-5941-7<\/p>\n<p><em>Rezension: Anita Fehr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hedi ist zehn Jahre alt und lebt eine unbeschwerte, unspektakul\u00e4re Kindheit. Ihr Vater ist Spielplatzgestalter, ihre Mutter schreibt Kochb\u00fccher. Am liebsten sitzt Hedi mit ihrer besten Freundin Tilda im Geheimversteck unter den Platanen. 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