Forschung & Entwicklung

Pfleger aus Silizium und Stahl

Sandra Morgenthaler|26. Februar 2016
„Pfleger aus Silizium und Stahl“ lautet der Titel eines Beitrags in der Zeitschrift Strom (1/2016) von Infel Corporate Media. Geschrieben hat ihn Sarah Hadorn. Interviewt hat sie Heidrun Becker, Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS), Oliver Bendel, Professor für Wirtschaftsinformatik, Informationsethik und Maschinenethik an der Hochschule für Wirtschaft FHNW und Margrit Lüscher, Geschäftsleiterin der Demenzabteilung im Alterszentrum Bruggwiesen in Effretikon (Zürich). Pflegeroboter unterstützen oder ersetzen – so das Wirtschaftslexikon von Gabler – menschliche Pflegekräfte bzw. Betreuerinnen und Betreuer. „Sie bringen und reichen Kranken und Alten die benötigten Medikamente und Nahrungsmittel, helfen ihnen beim Hinlegen und Aufrichten oder alarmieren den Notdienst. Manche verfügen über natürlichsprachliche Fähigkeiten, sind lernende und intelligente Systeme.“ (Gabler Wirtschaftslexikon) Es entstehen Herausforderungen, die aus der Perspektive der Ethik und der Technik angegangen werden können. Bendel sagt hierzu: „Es braucht ein Tandem: Mensch und Roboter“. Zum einen kann der Roboter nicht die menschliche Nähe und Wärme liefern, die der Mensch als Patient benötigt. Zum anderen ist der Mensch als Pfleger schnell zur Stelle, wenn der Roboter einen Fehler macht. Ein Tandem kann die Angestellten entlasten, die Kosten der Einrichtung senken und eine verträgliche Lösung für die Betreuten sein. Der Artikel kann, mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags, hier heruntergeladen werden. Quelle: maschinenethik.net
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Kommentare

Ein Kommentar erfasst zu Pfleger aus Silizium und Stahl

    Dominik

    Das Konzept, menschliches Pflegepersonal mit Robotern zu kombinieren, halte ich für den richtigen Weg. Wir sind noch weit davon entfernt, dass solche Roboter einen Menschen vollständig ersetzen könnten. Trotzdem sind die Fähigkeiten bereits beeindruckend.

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