Ageing & Living in Place
„Gutes“ Leben und Wohnen im Alter –
Diskurse, Innovationen, Kontroversen

2. Internationale Tagung des Kompetenzclusters „Ageing & Living in Place“ (ALiP) der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW im Rahmen des Nationalen Innovationsnetzwerkes „Alter(n) in der Gesellschaft“ AGE-NT

07.12.-08.12.2020, FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit, Olten (CH)

Die Leitformel Ageing & Living in Place steht für ein gelingendes Leben und Wohnen im Alter am angestammten Ort, ob in der eigenen Wohnung oder im umgebenden Quartier. Ein bekanntes und vertrautes Umfeld verspricht Gewissheit und Verlässlichkeit, ermöglicht Routinen, gewährt Halt, Orientierung und Verbundenheit – gewährt ein Stück ‚Heimat‘.

Die 2. Internationale Tagung zu Ageing & Living in Place steht unter dem Motto ‚Gutes’ Leben im Alter – Diskurse, Innovationen, Kontroversen und widmet sich verschiedenen Fragestellungen, Problemen und Projekten, bei denen allen ein ‚gutes‘ oder ‚gelingendes‘ Leben und Wohnen im Alter im Mittelpunkt steht.

Auf der Tagung werden sowohl allgemein grundlagenwissenschaftliche als auch in konkrete, aktuelle anwendungsbezogene und praxisorientierte Projekte eingebettete Forschungen im Rahmen von Vorträgen und Workshops vor- und zur Diskussion gestellt.

Die Veranstaltung steht am Kreuzungspunkt dreier thematischer Achsen:
Die erste Achse greift die allgemeinen und fachspezifischen Debatten und Diskurse zum ‚guten‘ Alter(n) auf. Was ist ein ‚gutes‘ oder ‚gelingendes‘ Leben und Wohnen im Alter? Wo liegen die Grenzen zum ‚schlechten‘ oder ‚misslungenen‘ Leben im Alter? Was unterscheidet das ‚gute Alter(n)‘ vom ‚aktiven‘ oder ‚erfolgreichen‘ Alter(n)?

Die zweite Achse behandelt das Thema ‚gutes‘ Leben und Wohnen im Alter in unterschiedlichen thematischen Kontexten. Hier stehen u.a. Themen wie ‚gute Betreuung‘ im Alter, Caring Communities, Einkommenssituationen im Alter, Essen und Ernährung, Generationenbeziehungen, Quartiersplanung und Raumentwicklung im Fokus der Betrachtung.

Entlang der dritten Achse situieren sich verschiedene Forschungs- und Praxisprojekte, die das ‚gute‘ Leben und Wohnen im Alter aus der Perspektive spezifischer Gruppen älter werdender Menschen (u.a. ältere Flüchtlinge, gehörlose Ältere, Ältere unter Covid-19-Quarantäne, ältere HIV-Infizierte) in den Blick nehmen.

Flankiert werden diese thematischen Achsen durch Präsentation der Ergebnisse schweizweiter Umfragedaten aus dem Age-Report IV (Age-Stiftung), dem Alters-Survey Nordwestschweiz (FHNW), Swiss Survey 65+ (FHNW) und aus dem Omnibus 50+ sowie deren Visualisierung im Alters-Atlas (FHNW).

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