Praxisforum 2026
Das Praxisforum findet am Mittwoch, 28. Oktober 2026 im Campus FHNW in Muttenz statt.
Erfolgsgeschichten in der Sozialen Arbeit
Wir leben in anspruchsvollen Zeiten, düstere Bilder dominieren unsere Gegenwart. Davon bleibt auch die Soziale Arbeit nicht unberührt und es besteht das Risiko, dabei Erfolgsgeschichten zu übersehen; obwohl gerade sie ein wertvolles Potenzial für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen bergen. Das diesjährige Praxisforum setzt genau hier – an unseren Erfolgen – an: Die daraus hervorgehenden Impulse sollen Organisationen sowie Fachpersonen aus Praxis und Hochschule anregen, sich ihrer Stärken und ihres Wirkpotenzials zu vergewissern und aus den Erfolgen anderer zu lernen. Doch: Wer fasst überhaupt was als Erfolg? Wie kommt Erfolg zu Stande und wie können weitere Erfolgsgeschichten geschrieben werden? Diesen Fragen soll auf gesellschaftlicher, organisations- bzw. projekt- sowie personenbezogener Ebene nachgegangen werden:
- Trotz sozialpolitischen Verschärfungen und gesellschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen ist es in den letzten Jahren gelungen, politische Gegenbewegungen zu stärken und sozialstaatliche Fortschritte zu erzielen. Welche sozialpolitischen Errungenschaften sind erwachsen? Wie sind sie zustande gekommen, und woran können wir anknüpfen, um eine sozial- und klimagerechte Zukunft zu gestalten?
- Organisationen der Sozialen Arbeit sehen sich konfrontiert mit steigender Arbeitsbelastung und angespannter Finanzlage, bei gleichzeitig komplexeren Aufgaben mit hohen fachlichen Anforderungen. Welche zukunftsweisenden Entwicklungen haben sich in den letzten Jahren trotz allem durchgesetzt, wo sind innovative Projekte entstanden? Wie gelingt es, Organisationen und Fachpersonen in der Sozialen Arbeit, auch unter erschwerten Rahmenbedingungen erfolgreiche Angebote zu realisieren?
- Und was zeichnet schliesslich Fachpersonen aus, die sich an solchen sozialpolitischen Errungenschaften, zukunftsweisenden Entwicklungen oder innovativen Projekten beteiligen? Gibt es so etwas wie «personenbezogene Erfolgsfaktoren»? Woran sind diese zu erkennen und wie können sie in Organisationen der Sozialen Arbeit zu Tage gefördert werden?

