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Alpine Netze der Verbundenheit

Urner Seilbahnen als Aktanten und Aktionsräume

Alpine Kleinseilbahnen spielen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben des Urner Schächentals eine bedeutende Rolle. Als dichtes Netz überziehen sie die steilen Flanken und artikulieren so die tägliche und jahreszeitliche Performanz lokaler Kulturtechniken. Bedroht durch Strukturwandel und alternative Erschliessungskonzepte (z.B. Strassenbau) wird diese genossenschaftlich organisierte Infrastruktur vermehrt als schützenswertes Kulturgut und sogar als performativen Handlungsraum interpretiert. Das Projekt „Alpine Netzwerke der Verbundenheit – Urner Seilbahnen als Aktanten und Aktionsräume“ verbindet daher eine historische und kulturwissenschaftliche Perspektive mit einer in die Zukunft gerichteten, musikexperimentellen Fallstudie.

Aktuelle Beiträge

Aktionen, Allgemein, News

Gondel-Flügel

Rücktransport der “Tongondel 41” von der Mittleren Rheinbrücke an ihren ursprünglichen Standort im Hof der Musik-Akademie Basel…

Allgemein, Aktionen, News

Eine Gondel auf dem Rhein

Unsere Tongondel erfährt regen Besuch am Zeiträume Festival Basel 2021. Seit dem 3. September ist sie ununterbrochen in Betrieb und interagiert so nicht nur mit Passantinnen und sogar Strassenmusikern, sondern meldet sich auch beim benachbarten Festivalpavillon (Bild unten) gelegentlich mit markanten Vibrationen zu Wort…

Aktionen, Resonanz, Sounds

Gondelwandel

Die Klanginstallation GONDELWANDEL von Michel Roth ist im Rahmen des Zeiträume Festivals 2021 eröffnet worden. In der “Tongondel 41”, der bereits mehrfach benutzten alten Seilbahnkabine der Musikhochschule Basel, sind nun in einem Loop von siebeneinhalb Stunden Klänge von den Seilen des Schächentals zu hören mit Blick von der Mittleren Rheinbrücke auf Grossbasel und den Rhein…

Aktionen, Allgemein

Nebelgrenze

Erste Tests für die Eröffnung der Gondel-Klanginstallation am Zeiträume-Festival Basel: Die Gondel gefüllt mit Nebel…

Allgemein, Netzwerk, Sounds

Das andere Ende…

Nach einem Jahr Tonaufnahmen von der Talstation der Materialseilbahn Stutz-Obsaum, besuche ich erstmals Mariette und Toni Herger auf der wunderschönen Alp Obsaum und bekomme so die Chance, das andere Ende der überlangen und klanglich so reichhaltigen Metallsaite aufzunehmen…

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