Heute studieren, morgen gefragt sein – aber wie?
Autorin: Nina Ryser
Welche Kompetenzen braucht die Wirtschaft von morgen? Diese Frage stand im Zentrum des WIng-Events 2026 am 22. Oktober am FHNW Campus Brugg-Windisch. Rund 170 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Hochschule – darunter Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Dozierende – nutzten die Gelegenheit für spannende Einblicke und persönlichen Austausch.

Das abwechslungsreiche Programm wurde von Prof. Markus Krack zusammengestellt und moderiert. Mit einer gelungenen Mischung aus wirtschaftlichen Einschätzungen, Einblicken in die Unternehmenspraxis und persönlichen Erfahrungen bot der Anlass vielfältige Perspektiven auf die Arbeitswelt von morgen.
Den Auftakt machte UBS-Chefökonom Dr. Daniel Kalt, der die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und geopolitischen Herausforderungen beleuchtete. Seine zentrale Botschaft stimmte optimistisch: Die Schweiz steht im internationalen Vergleich wirtschaftlich hervorragend da. Trotz globaler Unsicherheiten verfügt sie über eine starke Ausgangslage und beste Voraussetzungen, um auch künftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Philippe Bolley von Endress+Hauser Flowtec richtete den Blick auf den Arbeitsmarkt der Zukunft. Aus Sicht eines international tätigen Industrieunternehmens erläuterte er, welche Kompetenzen und Talente künftig besonders gefragt sind und wie sich die Erwartungen an Hochschulabsolventinnen und -absolventen verändern.

Anschliessend kamen zwei Generationen von WIng-Studierenden zu Wort: Daniela Moser, Absolventin des WIng-Studiums und heute im Business Development bei Swiss Post International tätig, berichtete, welche Fähigkeiten aus dem Studium sich in ihrem Berufsalltag besonders bewähren. Alisha Gloor, aktuelle WIng-Studentin, teilte ihre Erwartungen an die Arbeitswelt von morgen.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion ging es um die Frage: Was soll man heute studieren, um morgen noch gefragt zu sein?

Beim Apéro riche wurde weiterdiskutiert, das Netzwerk gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Ein gelungener Abend, der einmal mehr zeigte, wie wertvoll der Austausch zwischen Hochschule und Praxis ist.

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